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burg  lag  in  der  Besiegelung  des  Dualismus  in  Deutschland.  Der
König  selbst  faßt  diesen  Gedanken  in  die  Worte:  Une  paix  comme
celle-ci  constate  [’état  de  deux  peuples.  1)  So  in  der  That
war  es  und  nicht  anders.  Nicht  bloß,  wie  Friedrich  sich  gern  ausdrückte,“
  die  Königin  von  Ungarn,  sondern  mit  der  Kaiserin  das
gesammte  deutsche  Reich  hatte  sich  dem  Preußenkönige  gegenüber
gestellt,  um  ihn  wieder  zu  einem  Kurfürsten  von  Brandenburg  zu
machen.  Indem  sie  es  nicht  vermochten,  hatten  sie  seine  Selbständigkeit
  erhöht.  Die  Bande  des  Reiches  waren  nun  völlig  durchschnitten.
  Sogar  die  Hoffnung  sie  wieder  anzuknüpfen,  sie  straffer
zu  ziehen,  und  wenigstens  dem  Auslande  gegenüber  einen  geeinigten
Reichskörper  darzuftellen,  war  nun  dahin.  Jeder  Versuch  dieser
Art,  mochte  er  von  dem  Oberhaupte  oder  der  Nation  ausgehen,
fand  den  natürlichen  Gegner  und  Widersacher  in  dem  preußischen
Könige.  Daß  dieser  sich  selber  an  die  Spitze  eines  neuen  Bundes
stellen,  selber  der  Schwerpunkt  werden  könne,  um  den  Andere  sich
gruppirten  —  dieser  Gedanke  war  damals  noch  zu  neu  und  ohne
alle  Aussicht  auf  Berwirklichung.  Denn  die  deutschen  Fürsten
konnten  doch  nicht  vergessen,  daß  das  Haus  Hohenzollern  ungeachtet
  der  glücklichen  Erfolge,  durch  die  es  empor  gewachsen,  im
Grunde  nur  ihres  Gleichen  sei.  Die  deutschen  Volksstämme  konnten
  kein  Vertrauen  hegen  zu  einem  Fürsten,  der  sie  mit  so  vielem
Kriege  und  Leide  überschüttet  hatte.  Die  deutschen  Reichsstädte,
und  namentlich  Hamburg  waren  durchweg  kaiserlich  gesinnt.  Also
schildert  sie  d'Argens  und  beklagt  es  deshalb  sehr,  )  daß  nicht  Friedrich
  II.  den  Dänen  den  Vorsprung  abgewonnen.  Die  Dänen
nämlich  haben  sich  von  Hamburg  eine  Million  Rthlr.  geliehen,
vermittelst  Kanonenschüsse.  Es  ist  dabei  wichtig  festzuhalten,  daß
diese  Städte  sehr  gut  protestantisch  waren.  In  Frankfurt  a/M.
durfte  auch  nach  dem  Kriege  ein  preußischer  Unterthan  nur  mit

1)  a.  a.  O.  265.  —  2)  28.  Juni  1762.