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Wir  fügen  diesem  Berichte  Dohms  nichts  hinzu,  als  daß  wir
nur  die  letzten  Worte  desselben  hervorheben.

Die  Franzosen  kamen  und  Friedrich  II.  unterhandelte  mit
ihnen  direkt.  Nur  bei  einigen  Artikeln  machte  er  Einwendungen
wegen  der  Höhe  der  Ansätze,  namentlich  in  Betreff  des  Fleisches.
„Alles  was  zum  Luxus  und  Ueberfluß  gehört,“  sagt  der  König,!)
„gebe  ich  Ihnen  preis.  Sie  können  auch  alle  fremde  Weine  so
hoch  besteuern,  wie  Sie  wollen:  so  etwas  bezahlt  der  Arme  nicht,
und  ich  sehe  mich  als  den  Sachwalter  der  Soldaten  und  Fabri—
kanten  an,  deren  Vortheil  ich  allein  zu  besorgen  habe.  Uebrigens
ist  Ihr  Prospekt  vortrefflich.  Sie  beide  werden  die  Ehre  haben
in  dieses  Chaos  Licht,  Ordnung  und  Deutlichkeit  gebracht  zu  haben.
Ich  sehe  die  Herren  de  la  Haye  und  Candy  als  zwei  Jupiter  an,
die  es  glücklich  entwirrt  haben.“

Wer  sind  die  Soldaten,  deren  Sachwalter  hier  der  König  ist?
Als  de  la  Haye  auch  den  Adel  heranziehen  wollte,  die  Pflanzschule
  der  Offiziere,  erwiedert  ihm  der  König  kurz  und  bündig:)
„Der  Adel  genießt  kraft  der  Gesetze  meines  Staates  Freiheit  von
Zöllen  und  Accisen.  Es  ist  nicht  mehr  als  billig,  daß  derselbe  von
allen  damit  zusammenhangenden  Lasten  befreit  bleibe.“  Also  nur
der  Bürger  und  Bauersmann  blieb  übrig.  Nicht  bloß  die  ungeheure
  Bevorzugung  des  einen  Standes,  der  in  wenigen  Fällen
eine  eigentliche  auf  sich  selbst  ruhende  Aristokratie  darstellte,  gegen
die  anderen  fällt  hier  in  die  Augen,  sondern  zugleich  das  Wirrsal,
das  aus  dem  nothwendigen  Schutze  und  der  Ueberwachung  der
Interessen  des  Staates  gegen  den  Misbrauch  des  unerhörten  Privilegiums
  entstehen  mußte.

Friedrich  II.  ist  fortdauernd  in  gleichem  Maße  verschwenderisch
mit  Lobeserhebungen  gegen  diese  Franzosen.  Es  thut  ihm  leid,  daß

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1)  Preuß:  Urkundenbuch  III  12.  —  2)  a.  a.  O.  p.  36.  ur.  76.