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tionen,  Landesverbesserungen,  Gebäude  und  Subsidien  an  Rußland.“
(480,000  Thlr.)

Wir  müssen  dabei  uns  erinnern,  daß  die  Kosten  für  den  Civildienst
  in  den  Provinzen  selbst  aufgebracht  wurden.

„Die  Bestimmung  dieser  5.7  Millionen  ist  in  Kriegszeiten  die
außerordentlichen  Ausgaben  zu  bezahlen,  die  jährlich  auf  11  Mill.
steigen,  so  daß  man  noch  5.  3  Mill.  zu  erlegen  hat.  Diese  Summe
muß  aus  dem  Schatze  genommen  werden,  der  19.3  Mill.  enthält,
außer  4.  3  Mill.  im  kleinen  Schatze  für  die  Mobilmachung.  Dann
haben  wir  noch  4.  2  Mill.  in  Breslau  und  900,000  Thlr.  in  der
Bank  von  Magdeburg.  Außerdem  muß  die  Kriegskasse  11  Mill.
haben,  um  zur  Kriegszeit  die  Regimenter  im  Voraus  zu  bezahlen.
4  Mill.  sind  schon  da,  die  anderen  werden  in  drei  Jahren  da  sein.“

Das  heißt:  im  Jahre  1778  werden  sie  da  sein.  Das  Jahr
anzugeben  ist  nicht  ohne  Bedeutung.  „Aber  man  kann  mit  allem
dem  nur  vier  Feldzüge  aushalten.  Deshalb  ist  es  nothwendig
sich  Sachsens  zu  bemächtigen,  um  den  Schatz  so  viel  wie  möglich
zu  schonen.  Er  darf  nur  angegriffen  werden,  um  den  Ausfall
der  Provinzen  zu  decken.“

Unwillkürlich  enthüllt  hier  Friedrich  II.,  daß  er  an  keinen
anderen  Krieg  überhaupt  denke,  keinen  anderen  in  die  Möglichkeit
seiner  Berechnung  aufnehme,  als  Krieg  gegen  Oestreich.  Und  im
Voraus  wieder  ist  es  sein  Plan:  die  unglücklichen  Sachsen  sollen
diesen  Krieg  bezahlen.  Freilich  wer  das  vocorory  Udoe  anerkennt,
  daß  es  die  Bestimmung  der  Deutschen  unter  Friedrich  war
abermals  und  abermals  in  den  Krieg  zu  gehen,  so  oft  es  ihm  gefiel,
  der  wird  auch  hier  wieder  seine  Umsicht  bewundern,  die  alles
zuvor  erwog.  Friedrich  II.  selbst  allerdings  zollt  sich  diese  Anerkennung
  und  Bewunderung.

„Das  ist  der  Kern  der  Dinge,  welcher  zeigt,  daß  man  die
größte  Sparsamkeit  beobachten  muß,  um  den  letzten  Thaler  in  der
Tasche  zu  haben,  wenn  man  den  Frieden  unterhandelt.“