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Aber  auch  ihm  muß  doch  einmal  die  Frage  aufstoßen,  ob
seine  Art  zu  verfahren  nicht  das  Land  unsäglich  drücke.  Hier  helfen
ihm  die  Tabellen  seines  Ministers  Herzberg.  «

„Dieses  Geld,  die  zwei  Millionen,  welche  jährlich  aus  der
Circulation  in  den  Schatz  übergehen,  ist  beträchtlich;  aber  das  Zurückziehen
  desselben  ist  gerechtfertigt,  weil  die  Handelsbilanz  jährlich
4.  4  Millionen  zu  Gunsten  des  Staates  ist,  so  daß  sich  die  Circulation
  auch  nach  Abzug  der  2  Millionen  um  2.4  Millionen  jährlich
  bereichert.  Unter  dem  verstorbenen  Könige  verlor  der  Staat
jährlich  eine  halbe  Million.  Ich  habe  Mittel  gefunden  durch  die
Gründung  vieler  Fabriken  und  besonders  mit  Hülfe  von  Schlefien
die  Dinge  dahin  zu  bringen,  wie  ich  angezeigt  habe.  Darum  muß
man  die  Manufacturen  nicht  aus  den  Augen  verlieren.  Durch
dieses  Mittel  kann  die  Bilanz  jährlich  noch  um  einige  hunderttausend
  Thaler  steigen.  Aber  wichtiger  noch  ist  die  gute  Ordnung,
welche  die  Regie  begründet  hat.“

Es  ist  ein  merkwürdiges  Document  der  Selbsttäuschung,  in
welcher  dieser  König  befangen  war.  Wie  auch  sollte  er  derselben
entrissen  werden?  Die  Thore  von  Spandau  standen  ja  offen.

Der  König  erörtert  weiter  Heer  und  Politik?

„Die  Lage  unseres  Staates  zwingt  zum  Unterhalte  vieler
Truppen;  denn  unsere  Nachbaren  sind  Oestreich,  Frankreich,  Rußland
  und  Schweden.  Der  Kriegsfuß  ist  220,000  Mann,  Freibataillone
  und  Vermehrung  der  Cavallerie  inbegriffen.  Davon
kann  man  180,000  Mann  ins  Feld  stellen.  Aber  wenn  man  die
Armeen  bilden  muß:  so  springt  es  in  die  Augen,  daß  wir  nicht  zu
viel  haben.  Ich  glaube,  daß  die  Disziplin  auf  dem  Fuße  bleiben
muß,  wie  sie  ist.  Wenn  der  Souverän  sich  nicht  bei  dem  Heere
betheiligt,  nicht  selbst  das  Beispiel  gibt:  so  ist  alles  verloren.  Wenn
man  die  Faullenzer  des  Hofes  dem  Militär  vorzieht:  so  wird  Jedermann
  sich  dieser  Faulheit  hingeben,  und  anstatt  daß  nun  unsere
Offiziere  adelig  sind,  wird  man  seine  Zuflucht  nehmen  müssen  zu