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nicht  ihn,  sondern  welche  er  beleidigt,  so  oft  er  konnte,  die  Russen
nach  Deutschland  gezogen,  und,  da  er  sie  nicht  zur  thätigen  Hülfe
für  ihn  bewegen  konnte,  sie  zu  Schiedsrichtern  des  deutschen  Vaterlandes
  gemacht.  Er  war  sich  dessen  voll  bewußt.  Er  brachte  zwei
Jahre  später  der  Czarin  Katharine  unter  vielen  Lobeserhebungen
umd  anderen  Redensarten  auch  diejenige  dar,  daß  sie  den  Frieden.
von  Teschen  diktirt  habe.  )

Man  hat  diesem  selben  Könige  nachgerühmt,  daß  er  in  diesem
Frieden  nichts  für  sich  gefordert.  Warum  denn  immer  der  endlose
Ruhm?  Es  wäre  doch  zuerst  die  Frage  zu  untersuchen,  ob  die
Dinge  so  lagen,  daß  der  König  etwas  verlangen  konnte.  Frankreich
  wollte  Frieden  von  dieser  Seite,  um  freie  Hand  zu  haben
gegen  England.  Rußland  wollte  Frieden,  um  Kräfte  zu  sammeln  für
neue  Türkenkriege.  Friedrich  konnte  nichts  fordern,  weil  er  nichts
erlangen  konnte.  Er  war  unmuthig  genug  über  diese  beiden  Mächte,
daß  sie  nicht  wollten,  wie  er;  aber  er  war  klug  genug  keine  Forderungen
  zu  erheben,  welche  diese  beiden  Mächte  ihm  abgewendet
haben  würden.

Und  damit  hatte  er  einstweilen  für  die  Czarin  geleistet,  was
sie  wünschte.  Fortan  bedurfte  sie  seiner  nicht  mehr.  Darum  erschien
  es  ihr  zweckmäßig  ihn  zu  erinnern,  daß  er  die  Bedeutung
seiner  Großmannschaft  nicht  überschätze.

1)  Oeuv.  XXVIL  3.  323.