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Deutsche  einen  peinlichen  Eindruck.  Selbst  der  erklärte  Lobredner
des  Bundes,  den  er  selbst  mit  hat  schließen  helfen,  der  preußische
Rath  Dohm  berichtet  uns,  )  daß  „nicht  bloß  Anhänger  Oestreichs,
sondern  auch  wohlgesinnte  Patrioten  nicht  ohne  Bedenken  und
Zweifel  diesen  Bund  anschauten.  Die  Erhaltung  des  Reiches  liegt
allen  Ständen  desselben  ob,  sagten  sie:  warum  einigen  sich  wenige
zu  diesem  Zwecke?  Warum  trägt  man  die  Bedenken,  die  man
hat,  nicht  dem  Reichsoberhaupte  selber  vor?  Warum  wählt  man
nicht  den  einfachen,  den  geraden  Weg?  Daß  man  dieses  nicht
thut,  beweist  zur  Genüge,  daß  bei  den  Leuten  andere  Absichten
verborgen  sind.  Der  Kaiser  selbst  hat  sich  zu  einer  Verbindung
mit  allen  Reichsständen  erboten,  welche  die  Verfassung  in  Gefahr
glauben:  warum  will  man  nicht  dieses  Anerbieten  benutzen,  und
dadurch  allem  Mistrauen  und  aller  Spaltung  zuvorkommen?  Und
was  ist  denn  geschehen?  Oestreich  hat  dem  pfälzischen  Hause  einen
Tausch  angeboten.  Das  Haupt  dieses  Hauses  hat  angenommen,
ein  Mitglied  hat  ausgeschlagen.  Sofort  hat  der  Kaiser  sein  Angebot
  fallen  lassen  und  öffentlich  erklärt  nicht  weiter  daran  zu
denken.  Wo  liegt  in  dieser  Handlung  etwas  Unrechtes,  etwas
Gewaltsames,  eine  Bedrohung  für  das  Recht  und  die  Freiheit
Anderer?  Ein  Tausch  ist  freiwillig.  Finden  beide  Theile  denselben
  zuträglich:  wer  dann  hat  das  Recht  sie  daran  hindern  zu
wollen?“

Also,  sagt  der  preußisch  gesinnte  Dohm,  redeten  deutsche  Patrioten.
  Er  dagegen  beruft  sich  darauf,  daß  die  deutschen  Fürsten
das  Recht  unter  einander  und  mit  Fremden  Bünnnisse  schließen
zu  dürfen,  von  jeher  als  ihr  köstlichstes  Kleinod  betrachtet  haben.
Freilich  also  war  es:  denn  mit  gutem  Bedachte  hatten  Frankreich
und  Schweden  zu  Münster  und  Osnabrück  dies  Recht  den  deutschen
  Fürsten  gegeben.  Der  Vorbehalt  war  nur,  daß  ein  solches

1)  Dohm  M.  129.