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zeugung.  Man  that,  was  man  für  recht  erkannte,  und  wünschte
und  wollte,  daß  der  König  dies  deutsche  Recht  anerkennen  und
schätzen  sollte.“!)

Der  König  that  es  nicht.  Allein  daß  er  es  nicht  that,  hemmte
den  Zug  der  Geister  nicht.  Die  neue  Literatur  entwickelte  sich
ohne  ihn,  und  mittelbar  gegen  ihn.  Deutscher  Geist  und  deutsches
Leben  verdankt  also  dem  Könige  einen  Anstoß  zur  Förderung,  ohne
Zweifel,  nämlich  die  Förderung  des  Widerspruches  gegen  ihn.  Diese
Anerkennung  ist  berechtigt;  aber  ein  Ruhm  irgend  welcher  Art
scheint  daraus  eben  so  wenig  zu  folgen,  wie  ein  Verdienst  irgend
welcher  Art  in  der  göttlichen  Weltordnung  für  jene  „Kraft,  die
stets  das  Böse  will  und  stets  das  Gute  schafft.“

1)  Göshe:  Dichtung  u.  Wahrbett.  Theil  II.  S.  106.