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König  ließ  den  hannoverschen  Leibarzt  Zimmermann  kommen,  einen
zu  seiner  Zeit  berühmten  Schwätzer  und  Gecken.  Zimmermann
berichtet,  daß  er  dem  Könige  zu  sagen  gewagt  habe:  die  Köche
seien  seine  gefährlichsten  Feinde.  Ein  solcher  Freimuth  ist  selbst
von  einem  der  neuesten  Lobredner  4)  des  Königs  leise  angezweifelt.
Glaubwürdiger  dagegen  ist  von  demselben  Arzte  die  Ekel  erregende
Beschreibung  dessen,  was  der  kranke  alte  Mann  auf  einmal  zu
sich  nimmt  wie  er  dann  noch  an  der  Tafel  einschläft,  bis  Convulsionen
  ihn  erwecken.

Das  Letzte,  wofür  Friedrich  II.  Interesse  an  den  Tag  gelegt
hat,  ist  sein  Hund,  um  Mitternacht  des  16/17.  August  1786.  Der
Hund  ist  vom  Stuhle  gesprungen.  Der  König  läßt  ihn  wieder
aufnehmen  und  mit  Kissen  bedecken.")  Seine  eigene  Stunde  ist  gekommen,
  die  von  vielen  längst  erwartete.  Um  ihn  sind  der  Arzt
und  zwei  Kammerdiener,  Sie  drücken  ihm  die  Augen  zu.

1)  Preof.  IV.  253.  —  2)  Preuß.  IV.  467.

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Klopp,  der  König  Friedrich  II.  31