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Eindrucke,  den  Friedrichs  Tod  gemacht,  der  strengsten  Wahrheit
gemäß  sei.  Warum  thut  Dohm  das?

Dohm  war  zur  Zeit  des  Todes  von  Friedrich  nicht  innerhalb
der  Grenzen  des  preußischen  Gebietes.  Er  war  in  Köln,  und  daß
dort  irgend  welche  Trauer  bei  der  bedeutungsvollen  Nachricht  sich
kund  gegeben,  sagt  Dohm  nicht.  Aber  er  hält  es  doch  für  seine
Pflicht  auf  die  Vorwürfe  von  Mirabeau  gegen  die  Berliner  etwas
zu  sagen.

„Wir  wollen  die  Richtigkeit  der  Beobachtung  Mirabeaus  in
Berlin  nicht  bestreiten,“  sagt  Dohm;  „aber  wen  hat  Mirabeau
damals  sehen  können?“

Wir  erwiedern,  daß  Mirabeaus  Schilderung  eine  allgemeine
ist,  daß  er  nicht  von  bestimmten  Lebensständen  spricht,  sondern  daß
er  der  Stadt  Berlin  seine  Vorwürfe  macht.  Aber  Dohm  fährt  fort:

„Hofleute,  Militär,  Geschäftsmänner:  diese  alle,  oder  doch
die  meisten  von  ihnen  mögen  freilich  allein,  wenigstens  vorzüglich
mit  dem  Einflusse  beschäftigt  gewesen  sein,  den  die  große  Veränderung
  zunächst  auf  ihr  Schicksal  haben  werde.  Aber  Mirabeau
  sah  nicht  den  Bürger,  den  Bauer:  diese  wußten  sehr  wohl,
was  sie  an  dem  Könige  verloren  hatten.“

Angenommen  auch  selbst,  was  nicht  augenommen  zu  werden
braucht,  daß  Mirabeau  seinen  Vorwurf  über  die  Bürger  von
Berlin  ausspricht,  ohne  sich  über  sein  Recht  dazu  vorher  verzewissert
  zu  haben:  welches  Recht  hatte  Dohm,  der  jedenfalls  den
Bürger  und  Bauer  in  Preußen  zur  Zeit  des  Todes  nicht  sah,  so
zuversichtlich  das  Gegentheil  auszusprechen?  Aber  er  fährt  fort:

„Bei  der  Abnahme  des  Huldigungseides  für  den  neuen
Monarchen,  sagt  Mirabeau  ferner,  sei  der  General  Möllendorf
der  Einzige  gewesen,  der  seinen  Schmerz  nicht  unterdrücken  konnte:
er  habe  vor  Thräuen  die  Worte  des  Eides  nicht  vorzusagen  vermocht.“


Das  enthalten  doch  wohl  Mirabeaus  Worte  nicht?