in  ihnen  erscheint  der  preußische  Minister  und  deutsche  Reichskanzler,
  der  mit  „Eisen  und  Blut“  ein  arg  zerklüftetes  Volk  zur
Einheit  zwang,  als  der  große  Mensch,  der  im  stillen  Seiligtum
seines  Herzens  die  Flamme  der  Liebe  hütete  zu  allen,  die  durch
natürliche  Bande  eng  mit  seinem  Leben  verknüpft  waren;  auch
darin  Luther,  dem  großen  Befreier  des  deutschen  VDolkes  aus  den
Fesseln  seines  geistigen  und  religiösen  Lebens,  vergleichbar,  der
mitten  unter  den  härtesten  Kämpfen  sich  ein  Herz  voll  liebe  bewahrte
  und  in  seinen  köstlichen  Briefen  ungewollt  seinem  Volle
einen  unerschöpflichen  Schatz  zurückließ.

WMöge  das  deutsche  Dolk,  dem  diese  Gabe  bestimmt  ist,  die  Briefe
freundlich  aufnehmen  in  dankbarer  Erinnerung  an  den  Menschen
  Bismarck,  der  groß  war  nicht  bloß  als  Staatemann,  sondern
  auch  in  der  Liebe  und  den  Tugenden,  die  den  wahren  und
echten  Mann  zieren.

leipzig,  den  15.  Juli  19)4.
Horst  RKobl.

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