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Dletersburg]  7.  April  [1801)]

Derzeih,  mein  süßes  Serz,  daß  Du  als  Deckmantel  politischer
Intrigue  benutzt  wirst.  Ich  schicke  die  Sinlage  durch  die  RKronprinzl.
  Gürtemblergischen]  Herrschaften  1),  und  bin  etwas  bedenklich,
  einen  Brief  unter  Schleinitz  Adresse  ins  Winterpalais
zu  geben,  wo  die  „dritte  Abtheilung“  (geb.  Holizei)  ihn  mit  verschämter
  Neugierde  mustern  könnte.  Bitte  laß  Ugolino  das
innre  Eingeweide  schnell  und  sicher  zugehn.  Johannas  Obrringe
werden  wohl  kaum  zu  rechter  Seit  eintreffen?  Der  Courier  kreuzte
sich  mit  der  Bestellung,  und  englische  oder  französisch-russische
Gelegenheit  wird  nicht  gewesen  sein.  Uns  geht  es  leidlich,  Bill,
genesend  aber  matt,  noch  im  Bett,  ich  von  einem  kleinen  Bären,
den  ich  aufziehn  und  in  Reinfeld  aussetzen  will,  in  den  Finger
gebissen.  Ich  werde  ihm  dafür  eine  Frau  anschaffen,  und  beide
nach  Hommern  verbannen,  sobald  die  Schiffahrt  offen  ist.  Bisber
  wenig  Aussicht  dazu,  es  schneit,  wie  Wolle,  und  die  SEisfläche
  liegt  blendend  weiß  vor  mir,  wenn  ich  aufblicke.  Ich
denke  Johanna  und  Linder  Anfangs  Juni  nach  Dommern  zu
schicken,  wo  sie  4  Monat  bleiben  sollen.  Dergnügens=  und  Ersparungsbalber;
  wenn  ich  damit  nicht  zu  meinem  Schaden  komme,
so  kann  ich  das  Geschäft  nicht  fortsetzen;  ich  gebe  40  coo  Th.  aus,
und  die  habe  ich  nicht.  Ich  selbst  werde,  sobald  ich  Urlaub  bekomme,
  auch  nach  Deutschland  und  See  baden,  nachdem  ich

1)  RKronprinz  (nachmale  Hönig)  Rarl  von  Wörttemberg  und  seine  Gemahblin,
die  Großfürstin  Olga.

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