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Das  Ableben  eines  Witwers  wird  angezeigt.  N.  Wr.  or.
(Dergl.  B.  Nr.  80).
Tr.  27.  C.

Emskirchen,  am  26.  November  1895.

Vor  dem  unterzeichneten  Standesbeamten  erschien  heute,  der
Persönlichkeit  nach

be  kannt,

der  Brauerssohn  Iohonn  PFinik

wohnhaft  zu  Emsbirchen,  Wolfsstrasse,  Haus  Nr.  26
und  zeigte  an,  daß  sein  Vater,  der  Bierbrauer  und  Gastvirt
Simon  Vink

fünfæig  und  drei  Jare
sieben  Monate  alt,  katholischer  Religion
wohnhaft  zu  Emsbirchen,  bei  ihm
geboren  zu  Rennhofen,  verehelicht  gewesen  mit  der  verstorbenen
Johanna,  geb.  Richter

Sohn  des  verstorbenen  Oekonomen  Aaudreas  Fink  und  seimer
verstorbenen  Ehefrau  Anna,  geb.  Fleischmann,  beide  suletst
tochnhaft  zu  Neuhof
zu  Emspirchen  in  des  Anseigenden  Wohnung

am  )  Jün'und  sioansigsten  November
des  Jahres  tausend  acht  hundert  neunzig  und  fünf
nach  mittags  um  sieben  Uhr

verstorben  sei.

Dorgelesen,  genehmigt  und  unkerschrieben:
Johann  Fink.

Der  Standesbeamte.
N.
Anmerkung:

1.  War  der  Derstorbene  mehrfacher  Witwer,  dann  hätte  es  in
obiger  Urkunde  zu  heißen:  „geboren  zu  Rennhofen,  zuletzt  verehelicht
gewesen  mit  der  verstorbenen  Johanna,  geb.  Richter.“

2.  War  der  Derstorbene  zur  Seit  seines  Ablebens  zum  wiederholtenmale
  verheiratet,  dann  hätte  es  in  obiger  Urkunde  zu  heißen:  „geboren
zu  Rennhofen,  zuletzt  verekelicht  mit  Johanna,  geb.  Richter."