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guel  qus

nikern  usw.  ein  Ausschuß  gebildet  worden,  dem  die  Behandlung
  folgender  Fragen  übertragen  werden  soll:  Tech-Wenn

  sich  nur  jeder,  der  hierzu  in  der  Lage  ist,  zum
Ziele  letzt,  wenigstens  Rohstoff  zu  10  Soldatenhemden,
also  40  Kllo  getrockneter  und  entblätterter  Nesselstengel,  zu
sammeln  —  eine  Arbeit,  die  gewiß  nichk  zu  schwer  sein
dürfte  —,  so  würben  wir  ein  Ergebnis  erreichen,  das  gewiß
  zufriedenstellend  ausfallen  würde.

Jeder  kann  zur  Erreichung  dieses  Zieles  beilragen.

Bei  der  Knappheit  an  Gespinstmaterial,  die  durch  die

—  —

unterbundene  Zufuhr,  vor  allem  der  Baumwolle,  verursacht
  ist,  muß  es  unser  Bestreben  sein,  die  heimische
Fosferpflanze  zu  sammeln,  die  vor  allem  geeignet  ist,  uns
einen  Ersatz  für  die  Baumwolle  zu  geben;  das  ist  die
Brennessell

Die  ganze  Bävollerung  wird  daher  um  Mitorbeit  gebeten,

  damit  in  Wirklichkeit  kein  Resselstengel  unbenutzt
und  unverwertet  verkommt.

—  —  52  *—  .·

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Im  Monat  März  1917  sind  nach  dem  „Schweizerischen
  Handelsamtsblatt“  eine  große  Anzahl  von  Reugründungen
  und  Kapitalerhöhungen  in  der  Schweiz  erfolgt.
Auffallend  ist  hierbei  die  sehr  große  Zahl  dieser  Gründungen
  in  der  Metall-  und  Maschinenindustrie.  Die
meisten  von  ihnen  befassen  sich  mit  der  Herstellung  von
Munitionsteilen  für  die  Entente.

Auch  auf  dem  Gebiet  der  chemischen  Industrie  sind
eine  Anzahl  von  keugründungen  zu  verzeichnen.

Verschiedene  Neugründungen  auf  chemischem  Gebiete
slehen  in  der  Westschweiz  bevor.  In  diesem  Zusammenhang
  ist  auch  von  Interesse,  daß  in  Sion  die  Gründung
einer  Handelskammer  erfolgt  ist,  die  von  französischer  Seite
erheblich  gefördert  wird  und  zweisellos  dazu  dienen  soll,
die  für  die  Kantone  Wallis  von  französischer  Seite  geplanten

  Neugründungen  zu  unterstützen.

*  Der  Geschäftskrieg.

Die  amerikanische  Industrie  versucht  mit  allen  Kräften,

das  neue  Bündnis  mit  den  Ententestaaten  geschäftlich  auszunutzen

  und  insbesondere  den  früheren  deutschen  Wettbewerb
  dauernd  zu  verdrängen.  So  ist  von  einer  großen
Anzahl  der  bedeutendsten  amerikanischen  Maschinenfabriken

eine  Generalvertrelungsstelle  in  Turin  geschaffen  worben.
Durch  gemeinsame  Inkerate  jener  Firmen  wird  x
Hande  sblatt,  für  *!•p.  amerdem

  wichtigsten  italienischen
kanischen  Erzeugnisse  Propaganda  gemacht.
cen  beziehen  sich  hauptsächlich  auf
maschinen.

Wertfzeugod

  Frieornsn
  —  in  A#“  K#n.

Naoch  Mitteilungen  der  italienischen  Presse
Ministern,  Senakoren,  Abgeordneten,

—  st  in
Technische

  Umstellung  solcher  Betriebe,  die  bisher  der  Erzeugung

minderwichtigen  befmischen  Bedarfs  dienten,  auf  Lieferung
von  Kriegsmaterial,
von  der  Beeinflussung  des  Auslandes,  Zurückgewinnung

Loslösung  einheimischer  Industrien

als.

gesprochen.

.4  iecle“  schreibt  am  1
Die  Annon

mitzuteilen  verbietet,  zurückgeworfen  wird.
delen  müssen  vielmehr  dem  deutschen  Industriezentrum

—G
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  —  —  —  —  —  1  ——  —  —  —  —  —  —  *1

während  des  Krieges  verloren  gegangener  fremder  Absatzmärkte,
  Reorganisation  des  Eisenbahn-  und  des  Seeverkehrs,
  schliehlich  Bersorgung  der  Arbeitslosen  aus  der
mobilisierten  Industrie  während  und  nach  Schluß  des
Krieges.

Der  französische  Friede.

In  der  Kammersitzung  vom  6.  Juni  hat  der  französische
  Ministerpräsident  Ribot  unter  Wiederholung  der
Beruhigungsformel  für  den  russischen  Verbündeten
geprägten  Wendungen  von  „Jurückerstattung“  (für  Annexionen)

  und  „Wiederherstellung“  (für  Kriegsentschädigungen)
  über  den  französischen  Frieden  u.  a.  erklärt:  „Es

gidt  keinen  Franzosen,  das  wage  ich  auszusprechen,  der
sich  bereit  sinden  würde,  und  wenn  er  wirklich  dazu  fähig
ware,  es  auszusprechen  wagte,  daß  wir  den  Krieg  nicht
so  lange  fortsetzen,  bis  wir  das  wiedergewonnen  haben,
was  Blut  von  unserem  Blute  ist,  die.  Provinzen,  die
uns  entrissen  worden  sind  und  die  nun  zu  ihrem  Mutterlande

  zurückkehren  werden!“

Inzwischen  hat  das  Volk  von  cxlsaß-Lothringen  in
seinem  Parlament  den  französischen  Phrasen  das  Urteil
Wie  nicht  anders  zu  erwarten  war,  hat  die
französische  Presse  dieses  Treugelöbnis  zum  Deutschen

Reich  fast  durchweg  mit  Schweigen  übergangen.

Das  der  *“  hen

Es  genügt  nicht,  da  sp.  der  ¾  r  W/¾i'“'  bis  zu  bhen  natürlichen
Grenzen,  deren  genaue  Angabe  die  belgische  Jenfur  uns

Die  Verbüneinen

  Besuch  abstatten,  um  dort  das  Material  für  die
Herstellung  unserer  Ruinen  zu  holen  und  dem  Feinde  jede
Möglichkeit  eines  Sieges  in  dem  Wirtschaftskrieg  nach

In  der  Rummer  vom  19.  6.  17  heißt  es;  „Al#
Instrument  des  Friedens  hat  eine  Gesellschaft  der  Nationen

keinen  Wert;  nur  eine  Vereinigung  der  Verbandsmächte

mit  wirkschaftlichen  Verträgen  nach  dem  Kriege  würde

D  1#
praktischen  Wert  besitzen.  sich  seit  drei  Jahren  nicht  mehr

Wenn  die  Deutschen
t  recht  im  Frieden
salt  gegessen  haben,  so  können  sie  ers  ct  u

ben  Schmachtriemen  enger  schnallen.
t  h  Hunger  umkommen?  Was  schadete  das

wohl?

Friedensschluß  zu  nehmen,

Srud:  iden-Srückerel  u.  Verkags-ef,  m.  b.  H.,  Berkin  NW.  6.

*i*“