Rrlegaamt.

—  #VNÖDEDRRUSDRU90NSS  NSSISSRDENUDSSDCUUUSSSTEN
-  I

gubeiterfrage

*de  —*  ————N———-HHHns—————————————

*,  Hamentliche“  finforderung  von  facharbeitern.

J.  Nr.  170/12.  16.  R.  z.5.  7
vom  8.  1.  1917.

Es  ist  darüber  geklagt  worden,  daß  für  die  Kriegswirtschaft
  „namentlich“  angesorderte  Facharbeiter  nicht  oder  sehr
verspätet  den  Betrieben  überwiesen  worden  sind.

JFür  die  „namentliche“  Anforderung  von  Facharbeitern
  aus  der  Front,  aus  den  Formationen  im  Gebiet
der  Etappe  und  der  Heimat  ist  es  unbedingt  notwendig,  daß
der  Antragsteller  diegenauc  etzige'  Adresse  des  Angeforderten
  (Vor.  und  Zuname,  Dienstgrad,  jetziger  Truppenkeil
  bezw.  auch  Lazarekt)  angibt.  Ungenaue  oder  falsche
Adressen,  besonders  auch  solche,  die  vielleicht  früher  richtig
Laren,  jetzt  aber  für  den  Angeforderten  nicht  mehr  zutreffen,
  führen  zu  keinem  Ergebnis  und  schaffen  für  alle  Beteiligten
  nur  unnötige  Schreibarbeit.

Sehr  häufig  ist  der  Grund  vam  Nichteintreffen
„namentlich"  Angeforderter  gewesen,  daß  Adressen  längst
gefallener  oder  vermißter  Leute  angegeben  worden  sind.

Wird  ein  namentlich  angeforderter  Facharbeiter  nicht
freigegeben.  so  führen  allgemeine  Klagen  nicht  zum  Ziel.
Liegt  der  Fall  so,  daß  nach  Ansicht  des  Betroffenen  ein  Anlaß
  zu  begründeter  Beschwerde  besteht,  so  wird  empfohlen,
in  diesem  Falle  dem  Kriegs-Ersatz=  u.  Arbeits-Departement,
Berlin  NW.7,  Friedrichstraße  100,  eingehende  nähere  Mitteilung
  zu  machen,  die  eine  wirkliche  Klarlegung  ermöglicht.
In  allgemeinen  wird  ein  Mann,  dessen  Arbeit  für  die
Kriegswirtschaft  unbedingt  nötig  ist,  zurückgeholt  und  zur
Aufnahme  der  betr.  Arbeit  entlassen,  wenn  die  militärischen
orheltueft  das  irgend  zulassen.

Hierbei  ist  zu  beachten,  daß  die  Entscheidung  über  die
Ausführbarkeit  der  Rückkehr  in  die  Heimat  ans  mobilen
Truppen  bestimmungsgemäß  den  kommandierenden  Generalen
  der  mobilen  Armeekorps  und  den  mit  gleichen  Befugnissen
  versehenen  Militärbefehlshabern  zusteht.

.  gez.  Marquard.

*  Beschaftigung  weiblicher  Arbeifskräfte  im
Buchdruckgewerbe.

Aus  Buchdruckerkreisen  waren  zahlreiche  Klagen  dahin
laut  geworden,  durch  das  Tarifamt  der  Buchdrucker  werde
die  Verwendung  von  weiblichen  Arbeitskräften  sehr  erschwert.
  Eine  Besprechung  zwischen  dem  Kriegs-Ersatzund
  Arbeits-Departement  und  dem  Tarifamt  hat  daraufhin
zu  folgender  Vereinbarung  geführt:

„Die  Kriegslage  erfordert,  daß,

·.....  ,,  wie  in  allen  Berufs.
eigen.  lo  auch  im  Buchdruckgewerbe  die  kräftigen,  gesunden
werberniüffe  Berresdien  zund  schwere  Arbeit  freigemacht
nerden  mästen  unter  Ersebung  durch  schwächere  Männer
Kriegsbeschädigte  und  Frauen.  schwächere  Männer,

Das  Tarifamt  stimmt  diesem  Grundsatze  rückhaltlos
zu  und  wird  den  entsprechenden  Anträgen  auf  Ersatz  der

Hmtliiche  Mittellungen  und  Hachrschten

Abteilung  Kriegsarb  eitsamt

NUummer  #

männlichen  Kräfte,  soweit  sie  aus  dem  Gewerbe  an  das

Tarifamt  herantreten,  keinerlei  Hindernisse  in  den  Weg

legen.

gez.  Marquard,
Direktor  des  Kriegs-Ersatzund
  Arbeits-Departements.

Tarifamt  der  Deutschen
Buchdrucker:
gez.  Rud.  Ullstein,
Prinzipals-Vorsitzender.
gez.  Giesecke,
Gehilfen--Vorsitzender.
gez.  Paul  Schliebs,
Geschäftsführer.“

1  ###n  #  sdsssen#toeseuns#setess####sessessoeteen

Kriegsamtstellen

#sssenre##e####f#ff##################%  ##r##%%  #  M—1—mm

###s-*

  inderungen  und  ergänzungen
zu  den  Verzeichnissen  der  Kriegsamistellen.
(Wal.  Nr.  1,  S.  12,  Nr.  2,  S.  8.)
Kriegsamtstelle  im  Bezirk  des  Oberkommandos  in  den
Marken,  Berlin.

Die  Geschäftsräume  der  Abteilung  II  (Industrieabteilung)
  der  Kriegsamtstelle  befinden  sich  Berlin  W.  10,  Potsdamer
  Straße  22.  Fernsprecher  (nach  Fertigstellung):  Amt
Zentrum  6738—6742.  1  x

Geschäftsräume  der  übrigen  Abteilungen  nach  wie  vor:
Berlin  W.  10,  Viktoriastraße  24.  Fernsprecher  Amt  Zentrum
  161,  168,  12441—12444.

Kriegsamtstelle  in  Magdeburg.
Vorstand  jetzt:  Rittm.  d.  R.  Klamroth.
Kriegsamtstelle  Danzig.

Fernsprecher  jetzt  1656  und  1724
Kriegsamtnebenstelle  Ludwigshafen.
Diensträume  jetzt:  Kaiser-Wilhelm.-Str.  12.  Fernspr.  23.
Kriegsamtstelle  in  Wien.

Bevollmächtigter  des  preuß.  Kriegsministeriums  beim

k.  u.  k.  Kriegsministerium:  Oberstleutnant  von  Kornapki.

Fernruf  K.  M.  587,  588

Wienl,  Rotenturmstr.  27,I.  St
Fernruf  Zentrale  15056

Wienl,  Rotenturmstr.  N.  II.St.
Ferunruf  Zentrale  16453
Wien  I.  An  d.  Hülben  4
Fernruf  K.  M.  599

Wien  l,  Reischachstr.  3
Feruruf  K.  M.  514,  417

Kriegsamtstelle:

Abteilung  Kriegserfatzamt

I
t
t
I

Abteilung  Waffen  und
Munition

Abteilung  Kriegsrohstoff

Abteilung  Aus-  und  Einfuhr

Abteilung  Kriegswirtschaft  Kriegsministerium

Fernruf  K.M.  5838

—  —  ————  s11——

Tindendruckerel  und  vVerlags-Oes.  m.  v.  H.  Berlin  nwe.  Schlifbauerdamm  19.