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Fahrrad.  Schläuche  wurden  Höchstpreise  festgesetzt,  die  sich  #  persönliche  Rücksprachen  beim  Waffen-  und

bei  Decken  zwischen  0,50  M.  und  4.—  M.  und  bei  Schläuchen
  zwischen  0,25  und  3.—  M.  bewegen.

Kohlen  für  Heeresindustrie.

Schuelle  Abhilfe  bei  Kohlenmangel  kann  nur  dann  eintreten,
  wenn  der  Antragsteller  sich  unmittelbar  an  die  zuständige
  Stelle  wendet.  Nach  den  Bestimmungen  des
Kriegsamts  sind  alle  Beschwerden  über  ungenügende  Kohlenlieferungen,
  Anträge  auf  Stellung  von  Sonderzügen  für
Brennstofflieferungen  den  Kriegsamtstellen  oder  auch  unmittelbar
  der  Kohlenansgleichstelle,  Berlin  W.,  Budapester
Straße  5,  vorzulegen.

Nur  insoweit  die  betrieblichen  Verhältnisse  der  Eisenbahnen
  in  Frage  kommen,  ist  die  Abteilung  für  kriegswirtschafstliche
  Transporte  des  Feldeifenbahnchefs  zu  verständigen


*  Schmiermittel.

Auf  Anregung  der  Kriegsamtstelle  Cassel  wird  darauf
hingewiesen,  daß  der  „Technische  Ausschuß  für  Schmiermittelverwendung“
  eine  Anleitung  zur  sparsamen  Verwendung
  von  Schmiermitteln  ausgegeben  hat,  die  Behörden  wie
Industrie  qute  Dienste  leisten  wird.  Die  Anleitung  ist
von  dem  genannten  Ausschuß  (Charlottenburg  2,  Härdenbergstr.
  3)  kostenlos  zu  beziehen.

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Waffen  und  Munition

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Keichskommissor  für  Stickhstoffwirtschaft.

Der  zum  Reichskommissar  für  Stickstoffwirtschaft  bestellte
  Rittmeister  Bueb  hat  seinen  Dienstsitz  im  Waffen--¾b
  a##  Munitions-Beschaffungs-Amt,  Eingang  Kurfürstendamm.


Schriftlicher  Verkehr  mit  dem  Waffen-  und
Miunitions-Beschaffungs-Rmt.

Seimtliche  für  Dienftstellen  des  Wumba  bestimmte
Schreiben  sind  an  die  in  Frage  kommende  Dienststelle,  nicht
an  eine  bestimmte  Person  zu  richten,  weil  im  letzteren  Falle
lehr  leicht  Verzögerungen  in  der  Erledigung  dadurch  entstehen
  können,  daß  die  Schreiben  uneröffnet  erst  der  gemannten
  Person  zugestellt  werden  und  dann  erst  in  den
Geschäftsgang  gelangen.  Ist  aber  der  Adressat  3.  B.  infolge
einer  Dienstreise  oder  aus  einem  anderen  Grunde  z.  Zt.
nicht  bei  der  Dienststelle,  so  wird  die  Bearbeitung  der  Anhelegenheit
  unter  Umständen  um  Tage  hinausgeschoben.
Eiehe  auch  entsprechende  Notiz  in  Nr.  1,  S.  9,  und  Nr.  6,

"1l.  O.

—

verstoßen,

munitjons-Beschaffungs-Pmt.

Um  die  Wartezeit  der  Vertreter  von  Behörden  und
Privatfirmen  bei  Herbeifihrung  von  Rücksprachen  mit  Referenten
  des  Wumba  möglichst  zu  verkürzen,  wird  empfoblen,
sich  bei  dem  in  Frage  kommenden  Referenten  vorher  durch
Fernsprecher  anzumelden.  Viele  Besprechungen  werden  sich.
auch  telephonisch  erledigen  lassen.

*  Ubermäßige  Hreisforderungen  für  elektrische
Iaschinen  und  Kpparate.

Die  Anfforderung  in  Nr.  1,  ungewöhnliche  Preissordcrungen
  im  Handel  mit  elektrischen  Maschinen  und  Apparaten
an  Wumba  R.  111  mitzuteilen,  hat  dazu  geführt,  daß  Beschwerden
  in  großer  Zahl  eingegangen  sind.  Die  Prüsung
des  Materials  hat  ergeben,  daß  in  vielen  Fällen  Wucherpreise
  vderlangt  wurden,  und  zwar  hervorgerufen  durch
einen  umfangreichen  Kettenhandel.  Dabel  ist  besonders
  hervorzuheben,  daß  der  legitime  Handel  sich
von  diesen  Machenschaften  fern  gehalten
hat,  und  daß  gerabe  von  dieser  Seite  auns  das  Amt  eine
anberordentlich  dankenswerte  Unterstützung  erfahren  hat.

Inzwischen  ist  in  W.  R.  III  eine  Preis-Prüf-.
stelle  für  elektrische  Maschinen  und  Apparate
  geschaffen  worden,  welche  die  Preisbildung  auf  diesem
  Gebiete  des  Haudels  überwacht.

Es  empfiehlt  sich  für  die  beteiligten
Kreise,  die  Unterstützung  dieser  Preise
Prüfstelle  in  möglichst  großem  Umfange  in
Auspruch  zu  nehmen.  Preisforderungen,
die  gegen  die  bestehenden  Bestimmungen
werden  unnachsichtig  dem
Kriegs-Wucheramt  zur  strafrechtlichen
Verfolgung  übergeben.

*  HMaschinenausgleichstellen.

Krlegsamt.
Watten-  und  Munitions-Beschetffungs-Amt
Chefingenleur,  Techulsches  Haupibüro
vom  26.  1.  1917.

Im  Alnschluß  an  die  Mitteilung  in  Nr.  1  vom  20.  Dezember,
  S.  9,  betr.  Ausnutzung  von  Werkzeugmaschinen
wird  darauf  hingewiesen,  daß  den  auf  Veranlassung  des
Wumba  geschaffenen  Maschinenausgleichstellen  des  Vereins
Deutscher  Ingenieure  neuerdings  außer  dem  Ausgleich
unbenutzter  Werkzengmaschinen  auch  die  Auf.
gabe  der  Arbeitsvermittlung  für  Fabriken

der  Metallindustrie  übertragen  worden  ist.  Die

Arbeitsvermittlung  wird  sich  darauf  beziehen,  für  unbeschäftigte
  Maschinen  MNeparaturarbeiten“  zu  übereun
und  zwar  sowohl  aus  dem  allgemeinen  Moaschinenbau  als
auch  für  landwirtschaftliche  Maschinen.  Andererselts  werden
  die  Maschinenausgleichstellen  auch  versuchen,  unbeschäf.
tigte  Maschinen  mit  Heeresaufträgen  zu  beschäftigen  und
den  Firmen  Hinweise  geben,  durch  welche  Stellen  derartige
Aufträge  zu  erhalten  sind.
Nachstehend  werden  die  Adressen  der  Masck  inenaus
gleichstellen  angegeben,  damit  Interefsenten  ig  inenabs
wenden  können.  ·  Auterellenten  fich  an  diese