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——  Rmtliche  Mtellungen  und  Nachrichten  1D  .

gende  Richtlinien  für  die  Francnarbeit  bei  Nacht  gegeben,
die  zu  beachten  wären.

1.  Wird  die  Vermehrung  der  Nachtarbeit  für  Frauen  bringend
  notwendig,  so  ist  auf  den  Schutz  der  Pröeiterinnen
  —  Abwendung  von  Gefahren  für  Leben,  Gesundbeit
  und  Sittlichkeit  —  besonder#  Bedacht  zu  nehmen,

2.  Vierundzwanzigstündige  Wechselschichten  sind  nicht  zuzulassen.


8.  Auf  die  Verkürzung  der  Arbeitszeit  für  Frauen  in
Nachtschichten  ist  allgemein  hinzuwirken.

Die  Genechmigung  zur  Nachtarbeit  für  rbeiterinnen
  soll  in  der  Regel  nur  unter  der  Bedingung  der
Einführung  des  achtstündigen  Schichtwechsels  erteilt
werden.

4.  Die  Regelung  der  Arbeitszeiten  ist  stets  im  Benehmen
mit  den  örtlich  zuständigen  Behörden  vorzunehmen.
Dem  Herrn  Reichskanzler  ist  von  hieraus  dargelegt

worden,  daß  die  vermehrte  Heranziehung  der  Frauen,  besonders
  auch  zur  Nachtarbeit,  eine  allgemeine  Ausgestaltung
der  sozialpflegerischen  Maßnahmen  notwendig  macht.

Dazu  ist  u.  a.  erforderlich:

)Eine  Vermehrung  der  Gewerbeaufsicht  unter  Einstellung
  geeigneter  weiblicher  Hilfsasfistenten  (auf  Privardienstvertrag
  während  des  Krieges):

**##  durch  die  stellvertretenden  Generalkommandos  bew.
die  bei  ihnen  eingerichteten  Kriegsamtstellen  und  unter
deren  ständiger  Beratung  und  Aufsicht,  auf  die  Betriebe
dahin  einzuwirken,  daß  sie  von  sich  aus  Fabrikpflegerinnen
  anstellen,  denen  die  Aufgabe  zufallen  soll,  den
arbeitenden  Frauen  und  Mädchen  in  allen  Fragen  de
Unterkunft,  Ernährung  und  der  Versorgung  der  Kinder
  beratend  und  helfend  zur  Seite  zu  steben;

bdie  notwendigen  Maßnahmen  zu  a)  unb  b)  einzuleiten
und  für  eine  sachgemäße  Vorbilbung  geeigneter  Personen
  in  Gemeinschaft  mit  den  Kriegsamtstellen,  sowie
  den  Gewerbeinspektionen,  Fürsorge-Orgonisationen
und  bestehenden  Ausbildunganstalten  zu  sorgen.

J.  A.:
Marquard.

Verpflegung  neu  eingestellter
Industriearbeifer.

Es  baben  sich  mehrfach  große  Schwierigkeiten  daraus
ergeben,  daß  einzelne  Werke  die  Vergrößerung  ihrer  Trbeiterschaft
  den  für  die  Ernährung  ihres  Bezirkes  zuständigen
  Bebörden  zu  spät  mitgeteilt  haben.  Die  industriellen
Lerke  werden  dringend  gebeten,  so  früh  wie  irgend
möglich  die  für  die  Ernährungsfragen  zuständigen  Behörden
  zu  benachrichtigen,  wenn  sie  Einstellung  von  neuen
Arbeitern  in  größerer  Zahl  zu  erwarten  haben.  Gleickzeitig
eempfiehlt  es  sich,  den  zuständigen  Kriegsamtstellen  ebenfalls
hierbon  Mitteilung  zu  machen,  damit  auch  diese  imstande
sind,  bei  der  zuständigen  Behörde  auf  rechtzeitige  Maßnahmen
  für  die  Verpflegung  des  Prbeiterzuwachses  hinzuwirken.


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Laationaler  1  Ruslen  für  Frauenarbeif
im  Kriege.

(LTifte  der  angeschlossenen  Organisationen).

Klice-Frauenberein  für  Krankenpflege,  Darmstadt.

Arbeiterinnensekretariat  der  Generalkommission  der
schaften  Deutschlands,  Berlin.

Arbeils  =  Ausschuß  der  Konferenz  deutsch-  evangellscher  Arbeltsorganisationen,
  Steglitz.

VBadischer  Frauenvereln,  Karlsruhe.

Bayerischer  Frauenverein  vom  Rolen  Kreuz,  München.

Bund  Deutscher  Franenvereine,  Hamburg'Mannheim.

Büro  für  Sozialpoliilk,  Berlin.

Caritasverband  für  das  katßolische  Deutschland,  Frelburg  i.  B.

Deutscher  Ausschuß  für  Kleinkinderfürsorge,  Berlin,  Frankfurt
  a.  M.

Deutscher  Frauenbund,  Berlin.

Deutscher  Kinderschutzverband,  Berlin.

Deutscher  Krippenverband,  Charlottenburg.

Deutsche  Vereinigung  für  Säuglingsschub,  Berlin.

Heutsche  Zentrale  des  Nationalen  Frauendiensteb,  Verlin.

Deutsche  Zentrale  für  Jugendfürsorge,  Berlin.

Evangelifcher  Verband  hur  Pflege  der  weibl.  Jugend  Deutschlanks,
  Berlin  „Dahlem.

Floltenbund  Deutscher  Frauen,  Leipzig.

Frauenhilfe  den  evangelisch-lirchlichen  Hilssberelns,  Potsdam.

Generalfekretarsat  der  Thristlichen  Gewerkschafien,  Cöln  u.  RN##

Gesellschaft  für  sosiale  Reform,  Berlin.

Gewerkverein  der  deulschen  Frauen

Gewerkberein  der  Helmarbeiterinnen  Deuischlands,  Berlin.
Hauptausschuß  der  Kriegerwitwen=  und  Waisenfürsorge,  Berlin.
Generaskonferenz  von  Diakonissenmusterhäusern,

Gewerkund

  Mädchen  (H.-D.)

Kaiserswerther
Marburg.

Katholischer  Frauenbund,  Köln  a.  Nh.

Marienfrauenverein,  Schwerin  i.  M.

Patriotisches  Institut  der  Frauenvereine  für  das  Großherzogtum
Weimar,  Weimar,

Reichsverband  den
Königsberg  Pr.

Sächsischer  aAlbertverein,  Dresden.

Ständiger  Ausschuß  zur  Förderung  der  Arbeiterinnensnteref  L
Berlin.

Baterländischer  Frauenbverein,  Haupiverband,  Berlin.

Verband  Deutscher  Kinderhorte,  Charlettenburg.

Bentralstelle  für  Armenpflege  und  Wohltätigkeit,  Berlin.

Bentralausschuß  für  innere  Mission,  Berlic-Dahlem.

Zentralleitung  für  Wohltätigkeit,  Stutigart.

Bentralstelle  für  Volkswohlfahrt,  Verlin.

landwirtschaftsichen  Hausfrauenvereins,