BEeurichsam#.  Bmulche  Mittellungen  und  Machrichten

in  Halle  a.  S.  für  mitteldeutsche  Bramkohle:
in  Kattowitz  für  ober=  und  niederschlesische  Steinkohlen!
in  Zwickau  für  sächsische  Kohle.

Mle  Klagen  über  die  Kohlenbelieferung  kriegswirtschaftlicher
  Unternehmungen,  zu  denen  auch  die  Gas-,  Elektrizitätsund
  Wasserwerke  gehören,  sind  grundsählich##e#  den  im

Auftrage  der  Kriegsamtstellen  (Nebenstellen)  arbeitenden.

Ortskohlenstellen  vorzubringen.  Wo  solche  nicht  bestehen,
sind  die  Kriogsamtstellen  (Mebenstellen)  zuständig.  d5r  Diese
Stellen  leiten  die  Anträge,  soweit  ein  örtlicher  Ausgleich
nicht  möglich  ist,  mit  kurzer  Stellungnahme  unter  tunlichste
Beschleunigung  an  die  vom  Reichskommissar  eingerichteten

Kohlenausgleichstellen.

gohlentonnsporte)  *  lediglich  die  Eisenb-  *  ver.
waltungen  verantwortlich.

Sind  jedoch  Sendungen  für  eine  Fabrik  der  Rüstungs—

industrie  oder  ein  anderes  im  SKceresinteresse  arbeitendes

nsehman  von  der  Versandstation  abgegange,  aber  nicht
imm  J  .-««:dekstcllensick)
-sz·"s’.s  Tlche  Hindernisse  entgegen.
  werden  durch  biese  Verzögerungen  usw.  wichtige
  milsegch-  Inte  ressen  ver  letz,  o%
kann  die  Linienkommandantur  der  Verfandstation  oder
auch  der  für  deren  Be#  n#  zu  *  Wige  ZBab#  *  n*  e
Vermittlung  angen#ungen  werden.  Als  zweite  In
die  Abteilung  für  kriegswirtschaftliche  Taanzport-  beim
Chef  des  Feldeisenb  huwesens  anzurufen.  It  bekannt,  auf
welchem  Bahnhose  bie  endungen  stehen  gedlreber  lind,  so
muß  sich  der  Versender  oder  Empfänger  zunäckst  an  die  für
Vahnhof  zuständige  Eisenbahnverwaltung

Von  dem  vorstehenden  „Wegwetser“  werder
abdrucke  hergestellt.  Sie  stnd  beim  Stab  des  Kri
Gruppe  M  9,  anzufordern.

A

*  Zur  org  anisation  der  Güterabfuhr.

Nrlegemiulktertum.
riegsomm.
Stab  ad.  266  77.  J.  ##.  K.

Die  kriegsnotwendigen  Eingriffe  in  das  Speditionsgewerbe,
  die  besondere  Ungunst  der  Witterung,  verbunden
mit  dem  stark  gesteigerten  Eüterverkehr  der  Kriegswirtschaft
führten  im  Verlaufe  des  letzten  Winters  veelfach  zu  schweren
Stockungen  in  der  Güterabfuhr  und  Wagenstillständen.
Durch  verschiedene  Maßnahmen  suchte  man  sie  zu  bekämpfen.
  Militärische  Hilfsaktionen  wurden  eingeleitet,  die
Standgelder  erhöht,  Entladekommandos  gebildet.  Zwangsentladungen
  angedroht.  Die  überwiegende  Mehrzabl  der
stellvertretenden  Generalkommandos  orbnete  Erbebungen
über  die  Transportmittel  an  und  traf  die  erforberlichen
Beseimmungen  f  für:  einen  „Rchriff  auf  Wagen,  Mann  und
Pferd.  Straß  den  Güterverkehr  er-L

  sz

worden  sind.

Elle  diese  Maßnahmen  bedürfen,  zumal  es  sich  in  der
Regel  um  erste  Versuche  handelt,  des  Ausbaus,  der  zweck--
  ··antsatwn  Ein  vorsbrungsanstarich  mus  ei

D  Anregungen  bietet  ein  Bericht  der
Greh  amtne  bsecuner  Siegen  über  das  in
Altena  i.  Westfalen  begründete  Fnhrant  der
dortigen  Handelskammer,  dem  solgendes  entnommen  wird!

Die  außerordentlich  schwierigen  An-  und  Abfuhrverhältnisse
  in  einzelnen  mit  Industrie  stark  belegten  Plätzen
des  Siegener  Bezirkes  ####gu  den  Gedanken  nabe.  vurch
einheitliche  Zusammenfassung  des  gesomten  Fuhrwesens  die
volle  Ausnutung  dei  Fuhrwerke  herbeizuführen  Zu  einem
praktischen  Ergebnis  kam  der  Plan  bisber  in  Albena  i.  Westsalen,
  wo  Mitte  Februar  ein  Fuhramt  der  Handelskamm
Altena  gegründet  wurde.  An  der  Einrichtung  des  Unternehmens
  beteiligten  sich  außer  der  -  Kriegsamtnebensteelle
Siegen  der  Magistrat  der  Stadt  Altena,  das  Landratsant,
die  Handelskammer,  die'  -Eisenbabndirektion  Elberielh.  die
Fuhrunternehmer  und  eine  große  Anzahl  kriegswirtich
licher  Betriebe.

·  Nach  dem  nest  .s.
·-«-«·  Iszijsskskzcich  muss-Fuhwit
  zu  orbeiten-  Desgleichen  werden  auch  sändlliche
Fuhrwerke  der  Fabrikanten  von  der  o  Oroanisation  erfabt.
Alle  Aufträge  für  die  An-  und  bfubr  werden  nichmehr
  vom  Fabrikanten,  sondern  ve  uhramt  erte  i

Gilterabfertigung  verkehrt  ansiiflo-lich  uar.  rl.  dem  Fuhrzin

  die  Fracktrie  ohne  besondere  Vollunttern

  ehmer  n  m  8  die  Ul

-  -«·- tärägo.  die  Imtfcken  *
einzelnen  Fabrikanten  und  Frhrherren  etwa  abgeschlossen

An  der  Hand  der  Frachtbriefe  weist  das  Amt  *  *
werksbesitzer  zur  bfubri“  *  e  an,  wobeln  nach
keit  auf  die  Aufrechter  rl
Ebenso  wie  die  e  Absuhrr  regelt  sich  auch  die  Anfuhr.  Die
Firmen  melden  ihren  Bedarf  an  Fuhrwerk  beim  Annt  an,
diese  ssnd  auch  die  Fobrikanten  gebunden.
e  eigenes  Fuhrwerk  besitzen,

E  *

«  "-  .?·"-  bie  sich  in  okeichen
Weise  auf  das  Hiüchm  bencht,  wir  erreicht,  daß  der  gesamte
  Güterverkehr  einheitlich  erfaßt  wind.  Kein  Fuhrwerk
  fährt  leer  in  einen  Stadtteil,  das  Ceschirr  wird  volk
ausgenutzt,  wodurch  auch  den  Fuhrunternehmern  eine  nicht
nerhebliche  Mehreinnahme  zufließt.

Was  die  Verrechnung  anbdetrifft,  so.,Hildet  die  Grund-.
lage  „ein  Tarif,  der  vom  Fuhrherruvechn  aufgestellt  ist.
Nach  diesem  werden  allmonatlich  die  R  Rechnungen  ausgestellt,
  dem  Fubramt  eingereicht  md  von  diesem  mit  einem
kleinen  Zuschlag  für  die  Vermal  ungskosten  eingezogen.
Etwaiges  Standge-  &amp;  wird  zu  Lasten  des
Fuhbramtes  verbucht  und  anut  den  Verwal--tungskosten

  bestrischsen.

nie  Frhrwtemn-on—  sehtn  omüch
es  Amtes  Widerstand  er  über  ugt
daß  die  Tätigkeit  den  Umtes  auck  zuen

»  n  fich  *  *
uch  in  ihrem  Interesse  kiege