so  daß  jetzt  schon  ein  befriedigendes  Handinhandarbeiten
sich  herausgebildet  hat.  Die  Zahl  der  standgeldpflichtigen
Wagen,  die  zeitweise  50—60  betrug,  ist  ganz  bedeutend  zurlckgegangen
  und  stellt  sich  zur  Zeit  auf  6—3  Wagen.

Auf  Grund  der  günstigen  Erfahrungen  dieses  ersten
Versuches  ist  beabsichtigt,  ein  gleiches  Fuhramt  noch  in  anderen
  Städten  mit  größerem  Verkehr  zu  errichten.  Die
Verhandlungen  sind  im  Gange,

Von  einer  großangelegten  Organisation  des  gesamten
Transportwesens  berichtet  ferner  noch  die  Kriegsamtstelle
  Coblenz.

Im  dortigen  Bezirk  hat  die  Stadt  Cöln  eine  besondere
  Transportabteilung  ins  Leben  gerufen,
  die  namentlich  auch  die  Straßenbahnen  im  weitestgehenden
  Umfange  zur  Güterabfertigung  heranzieht.  Innerhalb
  der  Skadt  sind  an  geeigneten  Stellen  Lagerpläte  eingerichbet
  worden,  wohin  die  Massenglüter  vorzugsweise  des
Nachts  gefahren  werden.  Von  dort  werden  sie  mittels  Fuhrwerks
  an  den  Bestimmungsort  gebracht  oder  von  der  Bevölkerung
  mit  kleinen  Handkarren,  usw.  abgeholt.
Auch  in  anderer  Richtung  weist  das  Cölner  Unternehmen

  bemerkenswerte  Neuerungen  auf.  So  will  sich  die

Transportabteilung  besonders  der  Beschaffung  und
Ausbildung  von  Fuhrleuten  und  Lagerarbeitern
  annehmen,  auch  übernimmt  sie  die  Aufgaben
  eines  Einigungs-Amtes  bei  Streitigkeiten
  über  die  Höhe  der  Fuhrlöhne.

Auch  in  anderen  Bezirken  wird  vielleicht  diese  oder  jene
vorbildliche  Maßnahme  getroffen  sein,  deren  Mitteilung  an
das  Kriegsamt  Stab  M  3  zwecks  weiterer  Verbreitung  erwünscht
  ist.  ·.

*  Bahn-  und  Poftsendungen  für  die  Königiiche
Pulverfabrik  Hanau.
Der  an  der  Strecke  Frankfurt  a.  M.—Fulda  gelegene  Bahnof

  „Pulverfabrik  b.  Hanau',  sowie  die  zum  Oberpostdirektions-Tezirk
  Cassel  gehörige  Postagentur  gleicher  Bezeichnung  führen  ab

15.  März  1917  die  Bezeichnung

Wolfgang  (Kr.  Hanau).
·  ·,n--  Postsendungen  sind  infolgedessen  ab  15.  März  1917
an  Pulverfabrik  Har  estimmungsstation  »».
Pulverfabr  —  mmung  tation  —  Kigang  (mr.  Sana)

#

en  vichten.

X3Bakhnsendungen  an  das  Heben-RKrtilleriedepot
Haumburg  a.  S.
Krlegsminllterium.
*  RKlirlegsamt.
Wasfsen-  und  Munislons-Beschaffungs-Amt.
nr.  1445.  c.  17.  bö.  25
vom  8.  J.  1917.

„Von  Bahnsendungen  an  das  Neben-Artilleriebepot  Naumburg
  a.  S.  sind  zu  reiten:  1

a)  Handwaffen,  Infanteriemunition,  Reinigumsssioffe,  Packhefäße
  der.  Infanterie--Abteien  uaug  und  Feldartillerie-Gerät  nach:

Ncumburg  a.  S.-Ostbahnhof.
b5  )  Stückgut  an  Munitions-Gerälen  und  Munitlionskeilen  der
Ft  und  pFuhartillerie  nach:
WMWecthau  bei  Naumburg  a.  S.

*EZEe  #ule:  Wagenladungen  mit  Artilleriemunition,  Munitionsteilen

  und  Munitionspackgefäßen  nach:
Wethau  bei  Naumburg  a.  S.,  Auschlußgleis
.-  ....-.tga.S-,AIIIchl-ußqle16
bes  Neben--Artilleriedepots.

Nummer  11

————

400%%  „sds  stsseese  ss  sseses  i’ihtne  66#  “  IIIIIx  m

zFfrbbeiterfrage

X  ————  ———————————————.———————————————————————————..

Kleine  Werkstätten.
Wumba,  Cechulches  Hauptbüro.

Auf  Anregung  der  Kriegsamtstelle  Altona  wird  bekanntgegeben:


An  das  Waffen=  und  Munitions-Beschaffungs-Amt  und
die  Kriegsamtstellen  werden  dauernd  von  Reparatur=  und
kleineren  Werkstätten  Anfragen  nach  Arbeit  gerichtet,  denen
in  der  Regel  nicht  entsprochen  werden  kann.  Im  kriegswirtschaftlichen
  Interesse  ist  es  sehr  erwünscht,  daß  die  Inhaber
  solcher  Werkstätten  sich  um  Aufträge  auf  Reparatur
landwirtschaftlicher  Maschinen  bemühen.  Die  Molschinen-Ausgleichstellen
  (vergl.  Nr.  1,  S.  9  und  Nr.  7.  S.  13)

sind  angewiesen,  ihnen  hierbei  behilflich  zu  sein.

Soweit  solche  Arbeiten  nicht  erlangt  werden  können,
sollten  die  Meister  und  Arbeiter  dieser  Werkstätten  sich  zunächst
  bei  den  Kriegswirtschaftsstellen  als  Führer  von
Dampf=  und  Motorpflügen  und  Dampfmaschinen  melden
und,  wenn  auch  das  zu  keinem  Ziel  führt,  bei  großen  FKriegswirtschaftlichen
  Betrieben,  insbesondere  bei  Eisenbahnwerkstätten
  für  Lokomotiv-  und  Wagenreparaturen  melden,  bezw-Teilarbeiten
  von  diesen  zu  erlangen  suchen.  Sie  leisten  dabei
  dem  Vaterlande  sehr  wertvolle  Dienste.

*  frauenarbeit  auf  dem  Cande.

Der  Chek  des  Kriegsamtes  hat  an  sämtliche  im  „Nationalen

  Ausschuß  für  Frauenarbeit  im  Kriege"  zusammengeschlossenen

  Organisationen  ein  Schreiben  gerichtet,  in
welchem  er  auf  die  vaterläudische  Pflicht  hinweist,  die  auf
dem  Lande  vorhandenen  Arbeitskräfte  zum  Verbleib  in  der
Landmietschaft  zu  bewegen  und  auf  eine  Erhöhung  ihrer
Arbeitsleistung  hinzuarbeiten.

Ratschläge  für  eine  dahinzielende  Propaganda  auf  dem
Lande  sowie  ein  Propagandavortrag  sind  von  der  Frauenarbeitszentrale
  des  Kriegsamtes  ausgearbeitet  worden  und
können  von  dork  in  beliebiger  Anzahl  bezogen  werden.

*?

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erfahrungsaustausc

—.—.—..—————————————————

1#

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.SprEGj...

*  Zur  Vereinfachung  des
Geschäftsganges.

Die  Entscheidung  über  zahlreiche  bei  den.  Heeresstellen
einlaufende  Gesuche  kann  in  der  Regel  in  wenigen  Minuten
fallen.  Nimmt  trotzdem  das  Verfahren  ost  längere  Zeit  in
Anspruch,  so  liegt  das  oft  wesentlich  am  behördlichen  Geschäftsgange,
  indem  die  Registraturen  infolge  der  Ueberflutung
  mit  Anschreiben  in  Rückstand  geraten  Wird  inne
halb  einer  Behörde,  sowohl  in  der  Zentralstelle  als  in  der
erledigenden  Abteilung,  Journal  geführt,  so  verdoppelt  sio
die  hierfür  aufgewandte  Zeit.  In  solchen  Fällen  ist  wohl  noch