vi  Vorbericht.

Seine  Sprache  ist  aͤlter,  als  die  Sprache
der  jetztlebenden  groͤssern  Welt  und  ihrer  Schriftsteller.
  Denn  der  Landmann,  der  Buͤrger,  der
Soldat  und  alle  die  niedrigern  Staͤnde,  die  wir
das  Volk  nennen,  bleiben  in  den  Feinheiten
der  Rede  immer,  wenigstens  ein  halb  Jahrhun,
dert,  zurück.

Auch  seine  Ark  zu  reimen,  und  jede  Zeile
mit  einer  männlichen  Sylbe  zu  schliessen,  ist
alt.  In  seinen  Liedern  aber  erhält  sie  noch  diesen
  Vorzug,  daß  man  in  dem  durchgängig
männlichen  Reime,  ctwas  dem  kurjen  Absetzen
der  kriegerischen  Trommete  ahnliches  zu  hören
glaubek.

Nach  diesen  Eigenschaften  also,  wenn  ich
unsern  Grenadier  ja  mit  Dichtern  aus  dem  Alterthume
  vergleichen  solte,  so  müßten  es  unsere
Barden  seyn.

Vos  quoque,  qui  fortes  animas  belloque

peremtas
Lau-