Wir  siegen  oder  wir  sterben.

Wir  haben’s  empfunden  Jahr  um  Jahr,

Wir  haben’s  mit  Gleichmut  getragen,

Wie  sie  gehaßt  den  deutschen  Aar

Und  falsch  vom  Frieden  ihr  Sagen.

Und  dräut  uns  mit  Krieg  nun  die  ganze  Welt,
Wir  fürchten  nicht  Tod  und  Verderben!

Es  jauchzt  das  Gelöbnis  vom  Rheine  zum  Belt:
Wir  siegen  oder  wir  sterben!

Wie  mußt  du  stark  sein,  du  Deutsches  Reich!
Wie  fürchteten  sie  unsere  Hiebe!

Daß  Russen,  Franzosen  und  Briten  zugleich
Sich  gegen  uns  fanden  in  Liebe!  —

Wir  warten  eurer  in  eiserner  Wehr

Als  tapferer  Väter  Erben!

Für  des  Vaterlandes  Ruhm  und  Ehr’

Wir  siegen  oder  wir  sterben  !

Wie  wuchst  du,  mein  Deutschland,  zu  strahlender
In  heiligem  Friedensglücke!  [Macht
Doch  Hasser  und  Neider,  auf  Schlimmes  bedacht,
Sie  echauten’s  voll  heimlicher  'Tücke!

Bei  Gott!  Wir  haben  den  Frieden  gewollt,

Den  sie  nun  zertrümmert  in  Scherben!

Doch  wie  auch  der  Würfel  des  Krieges  rollt:

Wir  siegen  oder  wir  sterben:
Hubert  Ebeler

Auf  zum  Kampfe.

Auf,  auf  zum  Kampf,  zum  Kampf  sein  wir  guboren,  auf,  auf
sum  Kampf  fürs  Vaterland  ins  Feld,  für  Gott  und  Vaterland
sein  wirgeboren,  für  Doutchlands  Ruhm  und  Ehr’  auf  diererWolt,

Was  macht  der  Sohn  der.  Mutter  so  viel  Schmorzen,  bis  daß
sie  ihm  zum  Kampfe  auferzog,  denn  Liebe  trägt  nie  stets  in
ihrem  Horzen,  drum  Sohn  vergiß  ex  deiner  Mutter  nicht.

Der  Yater  wolnt,  or  weint  des  Solınes  wegen,  well  er,  zum
letztenmal  vielleicht  ihn  sieht,  reicht  ibm  die  Hand,  gibt  ihm
‘den  letzten  Sagen,  wer  weise,  ob  wir  einander  wieiersch’n.

"Das  Mädchen  wolnt,  es  weint  schon  so  viel  Jahre,  um  den
Oeliebien  so  manch’  Viertelatund',  den  sie  geliebt,  er  rchlummert
  längst  im  Grabe,  wie  man  vernahm,  vom  Felnde.  schwer
verwund't.  ;

Da  steht  ein  Mann,  so  fost  wie  eine  Eiche,  er  hat  xchon
manchen  Sturm  erlebt,  vieilelaht  kat  ör  schon  morgen  eine
Leiche,  wie  es  so-  manchem  selner  Brüder  geht.

Drum  achtet  nicht  den  Donner  der  Kanonen,  wenn  sig  auch
gleich  zum  Untergange  droh'n,  drum  wollen  wir  er  nochmals
wiederholen,  der  Tod  Im  Feld  Ist  doch  der  schönste  Tod,