Feinde  ringsum  -  mag  es  sein.

Es  saust  ein  Reiter  durch  deutsches  Feld.

Er  ruft,  daß  es  über  die  Berge  gellt:

Hallo,  zum  Träumen  ist  keine  Zeit,

Heraus  aus  dem  Haus  und  das  Schwert  bereit.
Wir  ziehen  zum  blutigen  Stelldichein,

Feinde  ringsum!  Mag  es  sein!

Mag  es  sein,  uns’re  Faust  ist  noch  nicht  erschlafft,
Wir  sind  noch  gerüstet  mit  Eisen  und  Kraft,
Wir  wurden,  noch  jung  ist  unser  Rulım,  —

Ein  Herz,  ein  Volk  und  ein  Kaisertum.

Wir  wollen  nichts,  als  den  Frieden  allein.

Feinde  ringsum!  Mag  es  sein.

Die  Fahne  empor!  —  Marsch,  marsch,  aufs  Roßl
Herr,  Herre,  sei  Du  unser  Kampfgenoß!
Erwachet,  erwacht  zur  heiligen  Schlacht!  —
Die  Nachbarn  dürstet’s  nach  uns’rer  Macht.
Und  her  das  Gewehr,  in  die  Feinde  hinein.
Feinde  ringsum.  Feinde  ringsum,  Feinde  ringsumd
Mag  es  sein,  mag  es  sein,  mag  es  sein.

Gedicht  von  Fritz  Horz.  —  Musik  von  Max  Fiedler.

"Deutsche  heraus!

Deutsche  heraus!
Draußen  vorm  Tor  steht  der  Nikolaus,
Hält  eine  Knute  in  jeder  Hand,
Um  zu  regieren  in  deutschem  Land.
Dient  ihm  mit  einem  Piff!  Paff!  Puff!
Gerbt  ihm  das  Leder.  Feste  druff!
Deutsche  heraus!

Deutsche  heraus!
Nachbar  Franzose  wünscht  einen  Strauß,
Wurde  in  vierzig  Jahren  nicht  klug.
Hat  selbst  vun  Siebzig  nicht  genug,
Gebt  ihm  Revanche,  wie  er  will!
Stopft  ihm  la  gosche!  Dann  ist  er  still.
Deutsche  heraus!

Deutsche  heraus!
Räuber  umdrängen  rings  euer  Haus.
Zeigt  euch  jetzt  eurer  Väter  wert,
Kämpfet  für  Heim  und  Hof  und  Herd,
Ziehet  mit  Gott  ins  blut’ge  Feld.
Fürchtet  sonst  nichts  in  dieser  Welt!
Deutsche  heraus!