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Wegen  der  thunlichsten  Uebereinstimmung  der  griechischen
Gra  mit  der  lateinischen  s.  Lateinisch.

Auszuscheiden  aus  dem  grammatischen  Unterricht  ist  alles,
was  im  Lateinischen  bereits  vorweg  genommen  ist  und  nicht
dem  Zweck  der  Lektüre  dient,  insbesondere  fallen  fast  alle  allgemeinen
  Begriffsbestimmungen  fort.  Bezüglich  der  erst  auf
induktivem  Wege  aus  dem  Lesebuch  zu  gewinnenden  und  dann
sst  einzuprägenden  Formen  und  syntaktischen  Regeln  gilt  dasbe

  wie  für  das  Lateinische  nur  mit  dem  Unterschied,  daß
die  Rücksicht  auf  Uebersetzungen  ins  Eriechische  ast  #anz
aufhört.  Die  dabin  zielenden  schriftlichen  Uebungen  in  III
bis  IIB  sind  elementarster  Art  und  dienen  nur  der  Einübung
  der  Formen  und  der  wichtigsten  Sprachgesetze.  Auf
der  Oberstufe  entfallen  sie  ganz.

2.  Lektüre.  Dielbe  muß,  unbeschadet  der  Gründlichkeit,
zumal  auf  der  Werstn  e  umfassender  werden,  als  bisher.  Ilias
und  O#sser  z.  B.  sind  thunlichst  ganz  wu  lesen.  Soweit  dies
in  der  Ursprache  nicht  möglich  ist,  sind  behufs  Ergänzung  von
dem  Lehrer  gute  Uebersetzungen  heranzuziehen.  Bei  der  Beandlung

  Sophokleischer  Stücke  ist  nach  vorausgeschickter  Ueberetzung
  und  Einzelerklärung  vor  allem  der  Ideengehalt  und  dann
as  Verständnis  der  Kunstform  dem  Schüler  zu  h  Dasgelbe
  hat  bei  den  Platonischen  Dialogen  zu  geschehen,  deren
uswahl  in  erster  Linie  im  Hinblick  auf  den  pädagogisch  bedeutsamen
  ethischen  Gehalt  zu  treffen  ist.

Im  Uebrigen  gelten  für  die  Behandlung  der  griechischen
Schriftsteller  dicfelbeg  Gesichtspunkte  wie  für  die  der  lateinischen.

5.  Franzöfisch.
A.  Gymnasium.

a.  M#u#gemeines  Tehrpiel.

Verständnis  nicht  zu  schwieriger  bedeutender  Schriftwerke
der  letzten  drei  Jahrhunderte  und  einige  Geübtheit  im  praktischen
mündlichen  und  schriftlichen  Gebrauch  der  Sprache.

b.  Tehraufgaben.
IV.  4  Stunden  wöchentlich.

Erwerbung  einer  richtigen  Aussprache  durch  praktische
Uebungen  zunächst  in  einem  kurzen  propädeutischen  Kurfus  unter
Ausschluß  von  theoretischen  Negeln  über  Lautbildung  und  Ausstrache.
  Leseübungen,  erste  Versuche  im  Sprechen  in  jeder

tunde.  Aneignung  eines  mäßigen  Wortschatzes.