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II.  4  Stunden  wöchentlich.

Die  Syntax  des  Verbs:  Hülfsverben,  Infinitiv,  Gerundium,
Partizip,  Gebrauch  der  Zeiten.
Aus  der  Lehre  vom  Konjunktiv  nur  das  Allernothwendigste.

I.  4  Stunden  woöchentlich.

Besprechung  der  Syntax  des  Artikels,  des  Substantivs,
des  Adjektios,  des  Pronomens,  des  Adverbs,  im  Wesentlichen
Wiederholungen  der  bereits  in  der  III  gelernten  und  durch
die  Lektüre  ergänzten  Regeln.

«  Besprechung  der  wichtigeren  Präpositionen  about,  after,
at,  by,  from,  to,  with.

c.  MWekhodische  Bemerkungen  zu  Tranzösisch  und  Englisch.

1.  Grammatik,  Wortschatz  und  schriftliche  Uebungen.
  Die  Aufgabe  der  sprachlich-logischen  Schulung,
welche  an  lateinlehrenden  Anstalten  vorzugsweise  der  lateinischen
  Grammatik  und  den  angeschlossenen  Uebungen  zufällt,
ist  an  lateinlosen  durch  die  französische  Grammatik  und  die
entsprechenden  Uebungen  zu  lösen.  Der  Betrieb  der  franzö-#
  en  Grammatik  an  letzteren  Anstalten  wird  sonach  ein  mehr
ystematischer  sein  müssen.

Bei  der  Auswahl  der  französischen  und  der  englischen
  Grammatiken  ist  darauf  zu  sehen,  daß  dieselben  in
ihrem  ganzen  Aufbau  sich  nicht  zu  sehr  unterscheiden  und  daß
die  Terminologie  hier  dieselbe  ist  wie  in  den  anderen  Sprachen.

Französisch  oder  englisch  geschriebene  Grammatiken  sind
auch  anf  den  Oberstufen  zu  verwerfen.  Die  grammatische
Unterweisung  hat  in  deutscher  Sprache  zu  erfolgen.

Die  grammatischen  Gesetze  haben  sich  auf  das  Regelmäßige
  und  allgemein  Gebräuchliche  zu  boschränten,  wobei
Grundgesetze,  abgeleitete  Regeln  und  Einzelnes  zu  scheiden
sind.  Allgemeine  Begriffsbestimmungen  sind  an  lateinlehrenden
Schulen  ganz  zu  meiden,  an  lateinlosen  auf  das  Allernothwendigste
  zu  beschränken.

ie  Anordnung  des  syntaksischen  Stoffs  nach  Redetheilen
ist  zu  bevorzugen.  Dabei  empfiehlt  sich  eine  zweckmäßig
gruppirende  zu  ammenstellung  von  Verwandtem.

Die  Ergebnisse  der  geschichtlichen  Sprachforschung  sind
mit  Vorsicht  und  nur  soweit  heranzuziehen,  als  durch  dieselben
im  Anschluß  an  Gelerntes  das  Verständnis  von  Formen,
Regeln  oder  Wortbildungen  erleichtert  wird.  An  lateinlosen
Schulen  ist  eine  solche  Heranziehung  zu  unterlassen.