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und  der  einfachsten  Krystallformen,  Akustik,  einige  einfache  Abschnitte
  aus  der  Optik).

II  A.  2  Stunden  woöchentlich.

Wärmelehre,  Magnetismus,  Elektrizität,  Wiederholungen
der  chemischen  und  mineralogischen  Grundbegriffe.

IB.  2  Stunden  woöchentlich.

Mechanik  (erforderlichen  Falles  mit  Ausschluß  der  Wärmetheorie
  und  der  Wellenlehre).  Akustik.

IA.  2  Stunden  wöchentlich.
Optik.  Mathematische  Erdkunde.

c.  Wethodische  Bemerkungen.

Der  Unterricht  in  der  Zoologie  und  Botanik  hat,  von  der
Anleitung  zur  Beobachtung  und  Beschreibung  einzelner  Pflanzen
und  Thiere  ausgehend,  die  Schüler  durch  Vergleichung  verwandter
  Formen  allmählich  zur  Aneignung  der  wichtigsten
Begriffe  der  Morphologie  und  zur  Kenntnis  des  Systems  hinpühren.
  Dabei  sind  die  Schüler  auf  allen  Stufen  im  einrr
  en  schematischen  Zeichnen  des  Beobachteten  zu  üben.  Das
Hauft  ewicht  ist  nicht  sowohl  auf  einen  großen  Umfang  des

ehrstoffs,  als  auf  dessen  unterrichtliche  Durcharbeitung  zu
legen.  Zu  behandeln  sind  vorzugsweise  die  Vertreter  der  einbeimischen
  Thier=  und  Pflanzenwelt,  daneben  aber  auch  einzelne
esonders  charakteristische  Formen  fremder  Erdtheile.  #

Beginnt  das  Sommerhalbjahr  so  zeitig,  daß  die  Beschaffung
  geeigneter  Pflanzen  für  den  botanischen  Unterricht
noch  nicht  u  ermöglichen  ist,  so  bleibt  es  den  betreffenden
Lehrern  über  affen,  die  erste  Zeit  des  Sommerhalbjahres  auf  Er-Rinzun
  und  Wiederholung  der  zoologischen  Lehraufgabe  des

interhalbjahres  zu  verwenden.

Der  Unterricht  in  der  Physik  und  Chemie  nebst  Mineralogie
  hat  eine  nicht  unbedeutende  Verschiebung  erfahren.  Maßge
  end  für  diese  Aenderungen  war  der  Gedanke,  auch  denjenigen

chülern,  welche  nach  dem  Abschluß  der  Untersekunda  die
ule  verlassen,  ein  möglichst  abgerundetes  Bild  der  wichtigsten
Lehren  au  diesen  Gebieten  mit  in  das  Leben  zu  geben.  Hierdurch
  wurde  die  Anordnung  des  Lehrstoffs  in  zwei  Kursen  bedingt.
  In  dem  ersten  derselben,  welcher  das  zweite  Halbjahr
der  Obertertia  und  die  Untersekunda  umfaßt,  sind  die  Grundlehren
  zu  behandeln,  während  in  dem  zweiten,  welcher  sich  auf
jenem  aufbaut,  das  in  ihm  gewonnene  Wissen  zu  vertiefen
und  zu  erweitern  ist.