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dem  Acker,  wo  sie  es  sich  gut  schmecken  lassen  wollten.
Aber  als  sie  hinkamen,  stand  da  schon  der  Bauer  in  seinem
alten  Rocke  und  in  seinem  alten  Hute  und  drohte  ihnen  mit
der  Peitsche.  Sie  mochten  warten,  solange  sie  wollten,  er
blieb  immer  stehen.  Und  wenn  der  Wind  kam,  schwang  er
seine  Peitsche  so  hoch,  daß  es  ihnen  bange  wurde.  End—
lich  flogen  sie  mit  hungrigem  Magen  nach  Hause.  Aber
als  der  Bauer  nach  einigen  Tagen  wieder  seinen  Weizen
besehen  wollte,  da  saßen  die  Spatzen  auf  dem  Strohmann
und  lachten  ihn  aus.

43.  Die  Baumeister  und  das  Vogelnest.

Es  war  einmal  ein  König,  der  ging  eines  Tages  in
den  Wald,  um  zu  jagen.  Als  er  durch  die  Bäume  und
durch  die  Büsche  dahinschlich,  fand  er  ein  Vogelnest.  Das
Nest  war  leer.  Der  König  besah  es  von  allen  Seiten.
Es  war  nicht  größer  als  eine  Obertasse.  Aber  es  war
kunstvoll  gebaut,  und  deshalb  gefiel  es  dem  Könige.  Er
machte  das  Nest  behutsam  von  den  Zweigen  los,  steckte  es
in  seine  Jagdtasche  und  nahm  es  mit  nach  Hause.

Der  König  hatte  drei  Baumeister.  Das  waren  sehr
kluge  und  gescheite  Männer.  Diese  drei  Baumeister  ließ
der  König  am  andern  Tage  zu  sich  kommen  und  sagte  zu
ihnen:  „Ihr  habt  mir  schon  viele  schöne  Schlösser  gebaut.
Das  eine  Schloß  bautet  ihr  mir  in  einem  lieblichen  Tale;
das  andere  bautet  ihr  mir  hoch  hinauf  auf  einen  Felsen;
ein  drittes  bautet  ihr  mir  sogar  mitten  in  einen  See  hinein.
Heute  habe  ich  wieder  etwas  zu  bauen  für  euch.  Hier  ist
ein  kleines  Vogelnest.  Das  habe  ich  gestern  im  Walde  gefunden.
  Aber  ich  möchte  gern  noch  so  ein  Vogelnest  haben.
Darum  bitte  ich  euch,  baut  mir  noch  eins  dazu!  Wer  von