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Nun  nahm  er  den  Hammer  in  die  andere  Hand  und
schlug  damit  auf  das  glühende  Eisen,  daß  die  Funken
umherflogen.  Da  mußte  ich  ein  wenig  zurückgehen,  weil
die  Funken  mir  sonst  die  Kleider  verbrannt  hätten.  Bald
schmiedete  er  große  Nägel  auf  dem  Amboß,  bald  Huf—
eisen  für  die  Pferde,  bald  Reifen  um  die  Wagenräder.
Alles  hämmerte  er  auf  seinem  Amboß.  Wenn  er  fertig
war,  ließ  er  mich  auch  manchmal  ein  wenig  hämmern.
Da  mir  aber  sein  gewöhnlicher  Hammer  zu  schwer  war,  so
schmiedete  er  mir  einen  kleinen  Hammer.  Meiner  Mutter
holte  ich  oft  bei  dem  alten  Schmiede  Hammerschlag;  das  sind
kleine  schwarze  Schuppen,  die  beim  Schmieden  von  dem
Eisen  abfallen.  Mit  diesem  Hammerschlag  wurde  das  eiserne
Geschirr  in  der  Küche  geputzt,  worauf  es  wieder  glänzte
wie  neu.  Auch  machte  der  alte  Schmied  uns  einmal  eine
neue  Kette  an  den  Ziehbrunnen,  als  die  alte  zerrissen  und
der  Eimer  in  den  Brunnen  gefallen  war.  Ich  mußte  ihn
rufen;  da  kam  er  mit  seinem  ledernen  Schurzfell  und  holte
mit  einem  eisernen  Haken  den  Eimer  aus  dem  Brunnen
hervor.  Jetzt  ist  aber  der  Mann  schon  lange  tot.

64.  Der  Tischler.

Unser  Nachbar  zur  Rechten  ist  ein  Tischler.  Er  ist  ein
fleißiger  Mann,  der  von  morgens  bis  abends  in  seiner
Werkstatt  hobelt,  hämmert  und  sägt.  Er  hat  ein  Büblein
von  acht  Jahren,  das  auch  ein  Tischler  werden  will,  wenn
es  erst  groß  ist.

Da  hat  ihm  der  Vater  zu  Weihnachten  eine  große
Freude  gemacht.  Denn  als  es  am  heiligen  Abend  in  die
erleuchtete  Stube  trat,  siehe,  da  stand  neben  dem  Christbäumchen
  eine  ganz  kleine  Hobelbank  mit  dem  niedlichsten
Handwerkszeug.  Da  waren  kleine  Sägen,  Hobel,  Stemm-