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sahen  nach  den  Uhren.  Richtig,  es  war  gerade  neun  Uhr.
Wie  er  das  nur  wissen  konnte,  der  Jakob!

Dann  mußte  der  Jakob  wieder  mit  den  andern  Pferden
  im  Kreise  herumlaufen,  und  der  Direktor  rief:  „Sultan!“
Da  kam  wieder  ein  Pferd  zu  ihm  heran.  „Sultan,“  fragte
der  Direktor,  „kannst  du  auch  Kunststücke  machen?“  Da
schüttelte  das  Pferd  mit  dem  Kopfe;  das  sollte  heißen:
„Nein.“  „Sultan,"  meinte  der  Direktor  dann  wieder,  „dann
bist  du  wohl  ein  Dummkopf?“  Da  nickte  der  Sultan  mit
dem  Kopfe.  Das  sollte  heißen:  „Ja.“  „Dann  mach,  daß
du  wegkommst!“  Und  Sultan  mußte  wieder  mit  den  andern
  im  Kreise  herumlaufen.

Nun  knallte  der  Direktor  mit  der  Peitsche.  Da  stellten
  sich  alle  Pferde  hinter  seinem  Rücken  auf.  Dann  rief
er:  „Fridolin!“  Und  nun  kam  der  schönste  Rappe  vor,
der  hieß  Fridolin.

Der  Direktor  legte  ein  Taschentuch  auf  die  Erde  und
deckte  Sand  darüber,  so  daß  man  es  nicht  sehen  konnte.
Dann  sagte  er  zu  dem  Rappen:  „Fridolin,  ich  habe  mein
Tuch  verloren.“  Sofort  hielt  Fridolin  seine  Nase  auf  die
Erde  und  suchte.  Als  er  an  die  Stelle  kam,  wo  das
Taschentuch  lag,  scharrte  er  mit  dem  Fuße,  bis  es  zum
Vorschein  kam.  Dann  faßte  er  es  mit  den  Zähnen  und
gab  es  dem  Direktor.  Da  klatschten  die  Leute  in  die
Hände  und  riefen:  „Bravo!  Bravo!“

Dann  winkte  der  Direktor  einem  Diener,  und  der
stellte  eine  große  Schüssel  mit  Wasser  auf  die  Erde.  „Paß
auf,  Fridolin!“  sagte  der  Direktor  und  warf  einen  Taler
in  die  Schüssel.  „Kannst  du  mir  wohl  den  Taler  herausholen,
  Fridolin?"  Da  steckte  das  Pferd  seine  Nase  in
die  Schüssel,  aber  das  Wasser  kam  ihm  in  die  Nasenlöcher.
Er  zog  schnell  den  Kopf  hoch  und  machte:  Prr,  Prr!  „Na,
Fridolin,  versuch's  noch  einmal!“  sagte  der  Direktor.  Da