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Ja,  ein  Häschen  sein  ist  gut
in  den  Sommertagen.

5.  Aber  ach,  die  schöne  Zeit
nimmt  ein  End’  mit  Schmerzen,
und  der  Herbst  bringt  bittres  Leid
allen  Hasenherzen.

6.  Bald  im  Tal  und  auf  den  Höh’n
wird  das  Jagdhorn  schallen.
Häschen,  wie  wird's  euch  ergehn,
wenn  die  Büchsen  knallen!

84.  Die  Fuchsjagd.

Als  ich  noch  klein  war,  nur  ein  wenig  größer  als  du,
da  ging  ich  manchmal  mit  meinem  Oheim  in  den  Wald.
Der  Oheim  war  ein  Jäger.  Er  hatte  ein  Gewehr  und  eine
Jagdtasche,  und  sein  Hund,  der  Karo  hieß,  lief  vor  ihm  her.
Er  sagte  zu  mir:  „Ich  muß  in  den  Wald  gehen  und  auf
die  Füchse  achtgeben,  daß  sie  mir  die  jungen  Häschen  nicht
fressen;  willst  du  mit  mir  gehen?““  „Ja“,  sagte  ich  und
sprang  mit  dem  Karo  voran  bis  in  den  Wald.

„Nun  mußt  du  hinter  mich  gehen",  sagte  mein  Oheim;
„denn  wenn  die  Füchse  kommen,  will  ich  schießen.“  Dann
nahm  er  sein  Gewehr  von  der  Schulter,  steckte  zwei  Patronen
  hinein  und  sagte:  „Nun  still!“  Er  sprach  kein  Wort
mehr,  und  ich  und  der  Karo  gingen  ganz  sachte  hinter
ihm  drein.

Auf  einmal  kam  ein  Häschen  voll  Angst  über  den
Weg  gelaufen  und  ein  großer  Fuchs  hinter  ihm  her,  der
war  eben  im  Begriffe,  es  zu  fangen.  Aber  schnell  hatte