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angezogen.  Man  sieht  kein  Blümchen  mehr  und  hört  keinen
  Vogel  singen.  Die  Luft  wird  mit  jedem  Tage  kälter.
Wir  müssen  uns  daher  in  wärmere  Kleider  hüllen  und  die
Stuben  heizen.  Berg  und  Tal  sind  mit  Schnee  bedeckt.
Das  Wasser  ist  mit  einer  festen  Eisdecke  überzogen.

Der  Winter  bringt  aber  auch  Freuden.  Die  Kinder
machen  Schneemänner  und  gleiten  auf  Schlitten  die  Hügel
hinab.  Auf  dem  Eise  tummeln  sich  die  Schlittschuhläufer.
Am  meisten  aber  freuen  wir  uns  auf  das  herrliche  Weihnachtsfest.
  Da  glänzen  die  Lichter  an  dem  grünen  Christbaume,
  und  die  Kinder  freuen  sich  in  der  warmen  Stube
an  den  Gaben,  die  das  Christkind  ihnen  gebracht  hat.

105.  Der  Schneemann.

Es  hatte  geschneit.  Dick  lag  der  Schnee  auf  dem
Hofe.  „Heute  wollen  wir  einen  Schneemann  bauen!“
So  rief  Fritz  seinen  Freunden  Karl  und  Otto  zu.  Die
beiden  waren  gleich  dabei.  Schnell  machten  sie  einen
großen  Schnecball  und  wälzten  ihn  im  Schnee  herum.
Bald  wurde  der  Ball  so  groß,  daf  ihn  die  Knaben  nicht
mehr  fortbrachten.

Nun  wälzten  sie  einen  neuen  Ball  heran  und  setzten
ihn  auf  den  ersten.  Obendarauf  kam  ein  kleinerer  Ball.
Das  war  der  Kopf  des  Schneemanns.  In  den  Kopf
steckte  Fritz  zwei  Kohlen.  Das  waren  die  Augen.  Karl
machte  dem  Schneemann  eine  Nase  aus  Schnee.  Nun
bekam  er  noch  zwei  Arme.  In  den  einen  Arm  gaben
ihm  die  Knaben  einen  großen  Stock.  Unter  die  Nase
steckte  ihm  Otto  ein  Stück  Holz.  Das  war  die  EZigarre.
Fritz  setzte  ihm  noch  eine  Mütze  auf.