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trotz  der  dicken  wollenen  Handschuhe,  die  sie  anhat!  Da
haben  wir  es  besser.  Wir  haben  eine  warme  Stube,  und  unser
Ofen  sicht  schon  ganz  rot  aus,  so  viele  Mühe  gibt  er  sich,  um
das  Zimmer  zu  wärmen.  Die  heiße  Kaffeekanne  dampft  auf
dem  Tische.  Die  Mutter  schmiert  uns  Butterbrote,  und  der
Vater  trägt  einen  vollen  Kohlenkasten  in  die  Stube.  —

Ja,  wir  können  nicht  klagen.

Und  morgen?

112.  Weihnachten.

1.  Alle  Jahre  wieder  2.  Kehrt  mit  seinem  Segen
kommt  das  Christuskind  ein  in  jedes  Haus,
auf  die  Erde  nieder,  geht  auf  allen  Wegen
wo  wir  Menschen  sind.  mit  uns  ein  und  aus.

3.  Ist  auch  mir  zur  Seite
still  und  unerkannt,
daß  es  treu  mich  leite
an  der  lieben  Hand.

113.  Das  Christbäumchen.

Die  Bäume  hatten  einmal  Streit  untereinander,  wer  von
ihnen  der  vorzüglichste  sei.

Da  trat  die  BEiche  hervor  und  sagte:  „Seht  mich  an!  Ich
bin  hoch  und  dick  und  habe  viele  Aste.  Meine  Zweige  sind
reich  an  schön  ausgebogenen  Blättern  und  niedlichen  Früchten.“

„Früchte  hast  du  wohl,“  sagte  der  Pfirsichbaum,  „aber  es
sind  nur  Früchte  für  die  Schweine.  Die  Menschen  mögen  nichts
davon  wissen.  Aber  ich  liefere  meine  Pfirsiche  auf  die  Tafeln
der  Könige.  Sie  sind  so  schön  rotwangig  und  haben  einen  so
zarten  Flaum;  sie  schmedken  so  säuerlich  und  doch  so  süß.“

„Das  hilft  nicht  viel“,  sagte  der  Apfelbaum.  „Von  deinen
Pfirsichen  werden  nur  wenige  Leute  satt.  Auch  halten  sie  sich
nur  wenige  Wochen.  Dann  werden  sie  faul,  und  niemand  kann
sie  mehr  brauchen.  Da  bin  ich  ein  anderer  Baum.  Ich  trage
alle  Jahre  Körbe  voll  Apfel.  Die  brauchen  sich  nicht  zu  schämen,
  auf  eine  vornehme  Tafel  gesetzt  zu  werden.  Aber  sie
machen  auch  die  Armen  satt.  Man  kann  sie  den  ganzen  Win-