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116.  Der  Krieg.

Gestern  nachmittag  war  ich  bei  Fritz  Kleine.  Fritz  hat  Weihnachten
  eine  Burg  bekommen  und  eine  große  Schachtel  Bleisoldaten
mit  zwei  Kanonen.  Fritz  sagte  zu  mir:  „Komm,  wir  wollen  Krieg
spielen.  Du  nimmst  die  Deutschen,  und  ich  nehme  die  Franzosen.
Wir  stellen  die  Franzosen  auf  die  Burg,  die  Deutschen  müssen  sie
angreifen.  Jeder  bekommt  eine  Kanone.“  Ich  stellte  schnell  die
Deutschen  auf  und  schoß  auf  die  Franzosen.  Drei  fielen  auf  einmal
um.  Aber  Fritz  schoß  auch  auf  meine  Soldaten  und  warf  vier  um.
Da  schoß  ich  aber  ganz  schnell.  Eine  Kugel  traf  den  Hauptmann,
der  fiel  mit  dem  Pferde  hin.  Ich  schoß  immer  weiter,  und  bald
lagen  alle  Franzosen  am  Boden.  Da  hatte  ich  gewonnen,  und  Fritz
mußte  mir  die  Festung  übergeben.

117.  Mein  Püppelein.

1.  Jetzo,  mein  Püppelein,
sing'  ich  dich  ein.
Draußen,  da  ist  es  kalt,
ist  beschneit  Feld  und  Wald.
Aber  in  deinem  Bett
liegt  es  sich  nett.

2.  Schlafe,  mein  Püppelein,
schlafe  nun  ein!
Tu  nur  die  Augen  zu,
schlaf  nun  in  guter  Ruhl!
Schnell  ist  ja  hin  die  Nacht,
eh'  wir's  gedacht.

3.  Morgen  schon  früh  um  acht
sind  wir  erwacht,
wünsch’  ich  dir  gute  Zeit,
zieh’  ich  dir  an  dein  Kleid,
nimmst  du  das  Süppelein
froh  mit  uns  ein.

4.  Und  zu  der  Großmama  —
heisassassal  —
gehen  dann  du  und  ich.
Juchhe,  wie  freu'’  ich  mich!
Guten  Tag,  Großmama,
jetzt  sind  wir  dal

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