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leicht  ist  das  Peuer  ganz  nahe!  Wirklich,  dort  sehe  ich  auch
dicken  schwarzen  Rauch  aufsteigen  über  den  Häusern  und
rote  Funken  dazwischen.  Jetzt  bleib’  ich  nicht  länger  hier
stehen,  jetzt  lauf  ich  auch  mit.  —  Nein,  Mutter,  sei  nicht
bange,  es  ist  ja  Tag,  und  ich  gehe  nicht  ins  dickste  Gedränge.
Ich  verspreche  es  dir.

157.  Rätsel.

Was  du  machst,  das  mach’  auch  ich:

Wenn  du  lachst,  dann  lach'  auch  ich,

stehst  du  still,  dann  steh'  ich  auch,

gehst  du,  nun,  dann  geh'  ich  auch;
5  reche,  rüttle,  büche  dich,

streche,  schüttle,  drüche  dich,

was  du  tust,  das  tu'  auch  ich.

Sage,  hänschen,  kennst  du  mich?

138.  Das  Böckchen  und  der  Wolf.

Es  war  einmal  ein  mutwilliges,  ungehorsames  Böckchen.  Das
stand  einst  auf  dem  Dache  des  Stalles,  als  der  Wolf  vorbeiging.
Da  dachte  das  Böckchen:  Hier  kann  der  Wolf  mich  nicht  erreichen,
von  hier  will  ich  ihn  einmal  necken.  Es  nahm  kleine  Ziegelstücke
und  warf  den  Wolf  und  schimpfte  ihn  und  gab  ihm  häßliche  Namen.
Der  Wolf  aber  schwieg  still  und  ließ  es  sich  gefallen;  denn  er
dachte:  Warte  nur,  ein  andermal  krieg'  ich  dich  doch!

Als  aber  die  Mutter  Geiß  dazukam,  schalt  sie  das  Böckchen
sehr  und  sagte:  „Du  unartiges  Kind,  mußt  du  den  Wolf  necken?
Er  ist  schon  böse  genug,  und  wenn  er  dich  nun  sieht,  wird  er  dich
zuallererst  fressen.“
uunnd  so  ging  es  auch.  Einmal  spielte  das  Böckchen  vor  der
Tür  und  dachte  an  gar  nichts.  Da  kam  der  Wolf  in  drei  Sprüngen
aus  dem  Walde  und  sperrte  seinen  Nachen  auf,  daß  man  die  langen
Zähne  darin  sah.  Da  schrie  das  Böckchen  um  Hilfe  und  wollte