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25.  Frühlingslieder.  Von  Ludwig  Ußbland.

Frühlingsglaube.
Die  linden  Lüfte  sind  erwacht,
Sie  säuseln  und  weben  Tag  und  Nacht,
Sie  schaffen  an  allen  Enden.
O  frischer  Duft,  o  neuer  Klang!
Aun,  armes  Herze,  sel  nicht  bang!
Aun  muß  sich  alles,  alles  wenden.

2.  Die  Welt  wird  schöner  mit  jedem  Tag,
Man  weiß  nicht,  was  noch  werden  mag,
Das  Blühen  will  nicht  enden.

Es  blüht  das  fernste,  tiefste  Tal:
Aun,  armes  Herz,  vergiß  der  Quall
Aun  muß  sich  alles,  alles  wenden.

Lob  des  Frühlings.
Saatengrün,  Veilchenduft,
Lerchenwirbel,  Amselschlag,
Sonnenregen,  linde  Luft!

Wenn  ich  solche  Worte  singe,
Braucht  es  dann  noch  großer  Dinge,
Dich  zu  preisen,  Frühlingstag?

Künftiger  Frühling.

1.  Wohl  blühet  jedem  Jahre
Sein  Frühling  mild  und  licht,
Auch  jener  große,  klare,
Eetrost,  er  fehlt  dir  nicht.

2.  Er  ist  dir  noch  beschieden
Am  Ziele  deiner  Bahn,
Du  ahnest  ihn  hienieden,
Und  droben  bricht  er  an.

26.  Ausfahrt.  von  Pihter  bon  Schrffel.
Beipel  erglühen,  Bugvogel  mit  Singen
Waldwipfel  erblühen,  Erhebt  seine  Schwingen,

Vom  TLenzhauch  geschwellt  ch  fahr'in  die  Welt.