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4.  Kun  wird's  lebendig.  Wohlbewehrte  Ritter,
Jur  muntern  Feldschlacht  ziehen  aus  die  schultter.

5.  O  Himmel,  blick  nun  freundlich  auf  die  Erde,
DaHh,  was  du  gabst,  auch  wohl  geborgen  werdel!

6.  Und  haft  du  dann  das  Brot  uns  zugemessen,
So  gib  uns  auch,  daß  wir's  in  krieden  eslen,

7.  Und  gib  uns  auch,  du  Geber  aller  Gaben,
Daß  es  ausreicht,  bis  wir  das  neue  haben!

31.  In  der  Reife.  von  Kart  Busse.

AU#m  beugt  sich  das  gereifie  Uorn
Tief  in  gefüllter  Garben  Segen,
Und  mählich  schwillt  des  Mondes  Horn
Schon  seinem  vollsten  Siel  enigegen.

2.  Das  ist  des  Sommers  Reifedrang,
Wo  Blätter  sich  und  Früchte  färben;
Dann  naht  ein  leiser  NUiedergang,

Ein  müder  Glanz,  ein  stilles  Sterben.

5.  Denn  alles,  was  sich  mehr  und  mehr
Von  Blütezeit  und  Blust  entfernte,
Was  überfüllt  und  früchleschwer,
Es  war  auch  reif  für  Tod  und  Ernte.

4.  Und  wenn  einst  blank  die  Sicheln  nahn,
Wie  freudig  wollt'  auch  ich  mich  schicken,
Uônm’  ich  am  Ende  meiner  Bahn
Auf  Segen  rings  und  Früchte  blicken.

32.  Der  herbst,  ein  reicher  Sahlmeister.
Von  Friedrich  Walther.

De  Herbst  ist  der  Zahlmeister  des  Jahres.  Der  Sommer  hat  wohl

schon  manche  Bezahlung  auf  Abschlag  gemacht,  aber  der  herbst
führt  doch  die  haupthasfse.  Zuch  hat  er  nicht  bloß  einen  Sahltag,
sondern  gar  viele,  daß  die  Menschen  beinahe  nicht  hände  genug  zum
Einnehmen  haben.  hat  man  den  herbst  nur  erblicht,  so  hat  er  etwas
zu  verschenben,  und  er  schenkt  nicht  wie  ein  eiziger,  sondern  er  hat
seine  Hände  immer  offen,  solange  er  nur  etwas  zu  verschenben  hat.