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2.  Rings  ein  Ölimmern  und  ein  Glũhen.
Sleich  als  wollten  eitle  Imerge
Einmal  zum  Derwundern  zeigen
Fill  den  Reichtum  ibrer  Berge

3.  Hil  den  Hort  geheimer  Schähe,
Die  sie  rastlos  schürften,  scharrien:
WMimerwald  im  Sonnengianze.
Schöner  als  ein  Frühlingsgarten!

d.  Winterwald,  wie  still  und  einfam!
Nur  des  Würgers  schrilie  Klage,
Hur  des  Spechts  eintönig  Pochen
Und  ein  chreiten  fern  im  hage.

47.  Der  Vöglein  Weihnachten.  Von  Karl  Thoring.

Ales  freut  sich  auf  Weihnachten,  das  lieblichste  Fest.  das  Licht
und  Wonne  in  die  dunkie  Winterzeit  strahlt.  Alles?  Auch  die
muntern  Vöglein,  die  oft  so  lustig  vor  unsern  Feustern  zwitschern
und  auch  im  Winter  treulich  bei  uns  aushalten?  Ach  nein,  für  die
ist  der  Winter  eine  traurige  Zeit.  Auch  Weihnachten  macht  für  sie
keinen  Unterschied.  Im  Gegenteil;  selbst  da,  wo  man  ihnen  soust
mitleidig  ein  wenig  Futter  hinstreut,  pflegt  es  in  der  Weihnachtszeit
  vergessen  zu  werden,  weil  ein  jeder  von  der  Festfreude  ganz
hingenommen  ist.  ·

Aber  ein  Land  weiß  ich,  wo  man  zu  Weihnachten  auch  der
Vöglein  nicht  vergißt.  Im  hohen  Norden  liegt  es  und  heißt  Schweden.
Dort  geht  am  Tage  vor  Weihnachten  jeder  Bauer  mit  seinen  Kindern
  in  die  Scheune  und  holt  eine  Garbe  heraus,  stellt  sie  am  Abend
unter  dem  Jubel  der  Kleinen  am  Hause  auf  und  freut  sich,  wie  die
Vögel  zwitschern  werden,  wenn  sie  am  Morgen  den  Reichtum  entdecken.
  In  den  Städten  aber  sieht  man  große  Wagen  wie  zur
Erntezeit  mit  Korngarben  beladen  auf  den  Märkten  aufgefahren,
und  die  Leute  kommen  und  kaufen  davon  viel  oder  wenig,  aber  auch
die  Armsten  etwas.  Besonders  die  Kinder  sind  eifrig  und  freudig
dabei  und  befestigen  die  gekauften  Ahrenbündel  vor  den  Häusern
oder  an  den  Fenstern.  Am  Weihnachtsmorgen  ist  es  dann  eine  Lust
zu  sehen,  wie  die  kleinen  lieben  Bögel  aller  Art  kommen  und  picken
und  hüpfen  und  flattern  und  dazu  zwitschern,  als  wollten  sie  allen
sagen,  wie  fröhlich  und  dankbar  sie  sind.