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Und  schnitten  und  rückten  Die  lärmen  und  schreien
Und  nähten  und  stückten  Und  vermaledeien.
Und  faßten  Sie  springt  hinunter  auf  den  Schall
Und  paßten  Mit  Licht  —  husch,  husch,  husch,
Und  strichen  und  guckten  husch!  —  verschwinden  all.

7  zupsten  und  ruckten,

Ind  eh  mein  Schnelderlein  erwacht.  g  D  O  weh.  nun  Und  sie  alle  fort

War  Bürgermeisters  Rock  bereits  und  web  ist  4#  Her  cru  L  t
gemacht.  Man  kann  nicht  mehr  wie  sonsten

ruhn,
7.  Neugierig  war  des  Schneiders'  Man  muß  nun  alies  selber  tun.
ei  Ein  jeder  muß  fein
Und  macht  sich  diesen  Zeitvertreib:  Selbst  fleißig  sein
Streut'  Erbsen  hin  die  andre  Und  kratzen  und  schaben

Nacht.  Und  rennen  und  traben
Die  Heinzelmännchen  kommen  sacht;  Und  schniegeln
Eins  fährt  nun  aus,  Und  bügeln
Schlägt  hin  im  Haus,  Und  klopfen  und  hacken
Die  gleiten  von  Stufen  Und  kochen  und  backen.
Und  plumpen  in  Kufen,  Ach,  daß  es  noch  wie  damals  wär“!
Die  fallen  Doch  kommt  die  schöne  Zeit  nicht
Mit  Schallen,  wieder  her.

53.  Wie  in  Düsseldorf  das  Recht  zu  Grabe  geläutet
  wurde.  Von  Otto  Schell.

Der  Herzog  Wilhelm  IV.  von  Jülich,  der  in  Düsseldorf  seine  Residenz

  hatte,  hielt  gleich  andern  Fürsten  seiner  Zeit  einen  Hofnarren.
  Dieser  ging  eines  Tages  am  Rheine  spazieren.  Da  kam
ihm  ein  Bäuerlein  aus  der  Stadt  entgegen,  das  trug  ein  Bündel
Papier  unter  dem  Arm  und  schlich  gar  betrübt  seines  Weges  einher.
„Wohin  geht  die  Reise?“  fragte  der  Narr.  „An  den  Bettelstab“",
antwortete  der  Bauer.  „Hoho!“  sagte  der  Narr;  „das  ist  ein  Stab,
der  für  so  wohlbeleibte  Leute,  wie  Ihr  seid,  schlecht  taugt.“  „Danach
haben  bie  da  drinnen  in  der  Stadt  nicht  gefragt",  erwiderte  der
Bauer;  „ich  muß  an  den  Bettelstab  von  Rechts  wegen.“  „So  seid
Ihr  wohl  ein  Nichtsnuz  und  Faulenzer,  dem  sein  Recht  geschieht?“"
„O  nein,“  rief  der  Bauer,  „die  Sache  liegt  ganz  anders.  Mein
Nachbar,  ein  habsüchtiger  Junker,  hat  mir  einen  Prozeß  nach  dem
andern  an  den  Hals  gehängt.  So  habe  ich  Haus  und  Hof  verloren,
  und  heute  hat  er  mir  auf  dieselbe  ungerechte  Weise  sogar  den
letzten  Acker  und  die  letzte  Kuh  abgenommen.  In  diesen  Papieren

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