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Schön  Suschen  steht  noch  strack  und  gut  —

Wer  rettet  das  junge,  das  edelste  Blut?
35  Schön  Suschen  steht  noch  wie  ein  Stern,

Doch  alle  Werber  sind  alle  fern!

Rings  um  sie  her  ist  Wasserbahn,

Kein  Schifflein  schwimmet  zu  ihr  heran.

Uoch  einmal  blicht  sie  zum  Hhimmel  hinauf,

40  Da  nehmen  die  schmeichelnden  Fluten  sie  auf.
Nein  Damm,  kein  Leld!  Rur  hier  und  dort
Bezeichnet  ein  Baum,  ein  Turm  den  Ort.

Bedeckt  ist  alles  mit  Wasserschwall:
Doch  Suschens  Bild  schwebt  überall.  —

45  Das  Wasser  sinht,  das  Land  erscheint,

Und  überall  wird  schön  Suschen  beweint.
Und  dem  sei,  wer's  nicht  singt  und  sagt,
Im  Leben  und  Uod  nicht  nachgefragt!

ii5.  Die  Freundschaft.  vdon  vriebich  on  hobenhebt.

W#m  semand  schlecht  von  deinem  Freunde  spricht,
Und  scheint  er  noch  so  ehrlich,  glaub  ihm  nicht!
Spricht  alle  wen  von  delnem  Freunde  schlecht,
Mißttrau  der  Welt  und  gib  dem  kreunde  rocht!
5  Uur  wer  so  standhaft  seine  Freunde  liebt,
ist  wert,  daß  ihm  der  himmel  Freunde  glbt.
Und  wöürdest  du  dem  ärmsten  Beitier  gleich,
Blelbt  dir  ein  Freundesherz,  so  bist  du  reich.
Und  wer  den  hochsten  Königsthron  gewann
10  Und  kelnen  Freund  hat,  ist  ein  armer  Mlann.

116.  Die  Bürgschaft.  Von  Fried  sich  von  Schiller.
5  Diouhs  dem  Tyrannen,  Entgegnet  ihn  junster  der  Wüte-Damon,
  den  coacch  im  Gewande;  „Die  Stadt  vom  Tyrannen  be-Ihn
  schlugen  die  Häscher  in  Bande.-  freien!“  —

„Was  wolltest  du  mit  dem  Lolche?  „Das  sollst  d-  am  Krenuze  be-Sprich!“
  en!“