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5.  Rauher  war  mein  Postillion.  11.  „Halten  mub  hier  Roß  und
Liec·  die  Geifel  knallen,  ,
Uber  Berg  und  Tal  davon  Nags  euch  nicht  gefährden;
Frisch  sein  Horn  erschallen.  Drüben  liegt  mein  Kamerad

6.  Und  von  flinken  Rossen  In  der  kühlen  Erden.

vier  12.  kEin  gar  herzlieber  Gesell!
Scholl  der  Hufe  Schlagen,  DHerr.  's  ist  ewig  schadel!
Die  durchs  blühende  Rerier  Keiner  blies  das  Horn  so  hell
Trabten  mit  Behagen.  Wie  mein  Kamerade.
7.  Wald  und  Flur  im  schnellen  «  13.  Hier  ich  immer  halten  mub,
Zug  „Dem  dort  unterm  Rasen

Kaum  gegrübt  —  gemieden;  Zum  getreuen  Brudergrus
Und  vorbei  wie  Traumesflug  Sein  Leiblied  zu  blasen.“
Schwand  der  Dörter  Prieden.  4  Und  dem  Kirchhof  sandt-S.

  Mitten  in  dem  Maienglück  er  zu
Lag  ein  Kirchhof  innen,  Frohe  Wandersänge.
Der  den  raschen  Wanderblick  Daß  es  in  die  Grabesruhr’
Hielt  zu  ernstem  Sinnen.  Seinem  Bruder  drünge.
9.  Hingelchnt  am  Bergesrand  15.  Und  des  Hornes  heller  Ton
War  die  bleiche  Mauer,  Klang  vom  Berge  wider,
Und  das  Kreuzbild  Cottes  stand  Ob  der  tote  Postillion
Hoch,  in  stummer  Trauer.  Stimmt’  in  seine  Lieder.  —
.  Schwager  ritt  auf  seiner  16.  Weiter  ging'’s  durch  Feld
Bahn  ·  und  Hag
Stiller  jetzt  und  trüber.  Ait  verhüngtem  Zügel;
nd  die  Rosse  hielt  er  an.  Lang  mir  noch  im  Ohre  lag
Sah  zum  Kreuz  hinüber:  Nener  Klang  vom  Hügel.
118.  Rätsel.  Von  Johann  Baptist  Friedreich.

hhr,  denen  Reichtum  Macht  verlieh,
Zwei  Silben,  die  vergesset  nie!
Des  Armen  Dank  sei  ener  Lohn,
Legt  auf  die  erste  ihr  den  Ton.
2.  Doch  gibt's  im  Leben  Not  und  Pein,
Dafür  ist  Menschenmacht  zu  klein;
Wir  nahen  uns  dem  höchsten  Thron,
Und  auf  der  zweiten  ruht  der  Ton.