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aus,  deren  Erträge  nur  seinen  Arbeitern  zugute  kommen  sollten.
Ferner  übergab  er  der  Stadt  Essen  eine  halbe  Million  Mark  zu
wohltätigen  und  gemeinnützigen  Zwecken.

Friedrich  Alfred  Krupp  führte  das  Werk  seines  Vaters  einer
weiteren  ungeahnten  Entwicklung  entgegen  und  war  auch  als  Wohltäter
  seiner  Arbeiter  der  würdige  Nachfolger  des  Vaters.  Bei  seinem
  Tode  im  November  1902  vermachte  er  drei  Millionen  Mark
den  Unterstützungskassen  des  großen  Werkes,  und  die  Stadt  Essen
erhielt  eine  Million  für  gemeinnützige  Zwecke.

139.  Der  Taucher.  Von  Frledrich  von  Schiller.

Wer  wagt  es,  Rittersmann  oder  Knapp',

»  Zu  tauchen  in  diesen  Schlund?

Einen  goldnen  Becher  werf'  ich  hinab,
Verschlungen  schon  hat  ihn  der  schwarze  Mund.
Wer  mir  den  Becher  kann  wieder  zeigen,

Er  mag  ihn  behalten,  er  ist  sein  eigen!“

2.  Der  König  spricht  es  und  wirft  von  der  Höh'
Der  Klippe,  die  schroff  und  steil
Hinaushängt  in  die  unendliche  See,
Den  Becher  in  der  Charybde  Geheul.
„Wer  ist  der  Beherzte,  ich  frage  wieder,
Zu  tauchen  in  diese  Tiefe  nieder?“

3.  Und  die  Ritter,  die  Knappen  um  ihn  her
Vernehmen's  und  schweigen  still,
Sehen  hinab  in  das  wilde  Meer,
Und  keiner  den  Becher  gewinnen  will.
Und  der  König  zum  drittenmal  wieder  fraget:
„Ist  keiner,  der  sich  hinunterwaget?“"

4.  Doch  alles  noch  stumm  bleibt  wie  zuvor;
Und  ein  Edelknecht,  sanft  und  keck,
Tritt  aus  der  Knappen  zagendem  Chor,
Und  den  Gürtel  wirft  er,  den  Mantel  weg,
Und  alle  die  Männer  umher  und  Frauen
Auf  den  herrlichen  Jüngling  verwundert  schauen.
5.  Und  wie  er  tritt  an  des  Felsens  Hang
Und  blickt  in  den  Schlund  hinab:
Die  Wasser,  die  sie  hinunterschlang,