Die  gewohnten  Ställe  füllend.
Schwer  herein

Schwanke  der  Wagen,
Kornbeladen;

Bunt  von  Farben

Auf  den  Garben

Liegt  der  Kranz,

Und  das  junge  Volk  der  Schnitter
Fliegt  zum  Tauz.

Martt  und  Straße  werden  stiller;
Um  des  Lichts  gesellge  Flamme
Sammeln  sich  die  Hausbewohner,
Und  das  Stadttor  schließt  sich  kuar-Schwarz
  bedecket  rend.
Sich  die  Erde;

Doch  den  sichern  Bürger  schrecket
Nicht  die  Nacht,

Dic  den  Bösen  gräßlich  wecket;
Demn  das  Auge  des  Gesetzes  wacht.
Heil'ge  Ordnung,  segensreiche

Himmelstochter,  die  das  Gleiche

Frei  und  leicht  und  freudig  bindet,
Die  der  Städte  Bau  gegründet,
Die  herein  von  den  Gesilden
Rief  den  ungesell'gen  Wilden,
Eintrat  in  der  Menschen  Hütten,
Sie  gewöhnt  zu  sansten  Sitten
Und  das  teuerste  der  Bande
Wob,  den  Trieb  zum  Vaterlande!
Tausend  fleißge  Hände  regen,
Helfen  sich  in  munterm  Bund,
Und  in  feurigem  Bewegen
Werden  alle  Kräfte  kund.
Meister  rührt  sich  und  Geselle
In  der  Freiheit  heil'gem  Schutz;
Jeder  freut  sich  seiner  Stelle,
Bietet  dem  Verächter  Truy.
Arbeit  ist  des  Bürgers  Zierde,
Segen  ist  der  Mühe  Preis;
Ehrt  den  König  seine  Würde,
Ehret  uns  der  Hände  Fleiß.
Holder  Friede,
Süße  Eintracht,
Weilet,  weilet
Freundlich  über  dieser  Stadt!
Möge  nie  der  Tag  erscheinen,

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Wo  des  rauhen  Krieges  Horden
Dieses  stille  Tal  durchtoben,

Wo  der  Himmel,

Den  des  Abends  sanfte  Röte
Lieblich  malt,

Von  der  Dörfer,  von  der  Städte
Wildem  Brande  schrecklich  strahlt!

8.  Nun  zerbrecht  mir  das  Gebäude,
Seine  Kbsicht  hat's  erfüllt,
Daß  sich  herz  und  Auge  weide
n  dem  wohlgelungnen  Bild.
Schwingt  den  hammer,  schwingt,
Bis  der  Mantel  springt!
Wenn  die  Glock'  soll  auferstehen,
Muß  die  Sorm  in  Stũcken  gehen.
Der  Meister  kann  die  Form  zerbrechen

Mit  weiser  Hand  zur  rechten  Zeit;
Doch  wehe,  wenn  in  Flammenbächen
Das  glüh'nde  Erz  sich  selbst  befreit!

Zersprengt  es  das  geborstne  Haus,
Und  wie  aus  offnem  Höllenrachen
Speit  es  Verderben  zündend  aus.
Wo  rohe  Kräfte  sinnlos  walten,
Da  kann  sich  kein  Gebild  gestalten;
Wenn  sich  die  Völker  selbst  befrein,
Da  kann  die  Wohlfahrt  nicht  gedeihn.

Weh,  wenn  ch  in  dem  Schoß
der  Städte
Der  Feuerzunder  still  gehäuft,
Das  Volk,  zerreißend  seine  Kette,
Gur  Eigenhilfe  schrecklich  greift!
Do  zerret  an  der  Glocke  Strängen
Der  Aufruhr,  daß  sie  heulend  schallt

Und,  nur  geweiht  zu  Friedensklängen,

Die  Losung  anstimmt  zur  Gewalt.

Freiheit  und  Gleichheit!  hört  man

schallen;

Der  ruhre  Bürger  greift  zur  Wehr,
Die  Straßen  süllen  sich,  die  Hallen,
Und  Wargerbanden  ziehn  umher.
Da  werden  Weiber  zu  Hyänen