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in  Obst=  oder  Baumgärten  auf  und  umstecht  die  Bäume  mit  Dornen.
Die  für  Sliegenschnäpper  bestimmten  Bruthästen  sind  noch  niedriger  als
die  Kästen  der  Rotschwänzchen,  haben  vorn  ebenfalls  eine  weite  ffnung
  und  werden  unter  dem  Dach  eines  Gartenhauses  oder  einer
Scheune  befestigt.  Ruch  finden  sie  in  einem  alten  Baumstumpf  oder  zwischen
  Ranken  und  Gezweig  eine  passende  Kufstellung  und  Befestigung.

Starenhästen  kann  sich  jeder  selbst  anfertigen;  sie  sollen  innen
11  bis  12  cm  breit  und  25  bis  30  cm  hoch  sein  und  ein  5  bis  6  cm
weites  Flugloch  haben.  Nistkästen  für  Rotschwänzchen,  Meisen  und
FSliegenschnäpper  werden  von  verschiedenen  Holzwarenfabriken  zu  billigen
  Preisen  gellefert;  das  dafür  ausgegebene  Geld  wird  durch  den
großen  Uutzen  der  insektenfressenden  Vögel  hundertfach  wieder  eingebracht.
  Auch  bereitet  das  Beobachten  des  muntern  Treibens  der
Vogelwelt  einen  der  schönsten  Genüsse  im  Naturleben.

Im  Winter  müssen  wir  unsern  Dögeln  aber  auch  Uahrung
reichen;  denn  wenn  Schnee  den  Boden  bedecht  und  Eis  und  Rauhreif
Bäume  und  Sträucher  überziehen,  dann  kommen  die  armen  Tierchen
in  die  bitterste  Not  und  sterben  vor  hunger.

Hür  die  Meisen,  Finken,  kleinen  Spechte,  Baumläufer  und  ähnliche
  Dogelarten  bringt  man  etwa  2  m  vom  Boden  entfernt  ein  mit
einem  Ceistenrand  versehenes  Brett  im  Geäst  eines  Baumes  an  und
bestreut  es  mit  hanfkörnern,  Kürbis-,  Gurken=  und  Rußkernen,  Stückchen
  ungesalzenem  Speck,  Talg  (aber  ja  nicht  Stearin  oder  Daraffin).
Hür  die  Meisen  hängt  man  auch  Unochen  mit  FSleischresten,  reife  Sonnenblumen,
  und  halbe  nüsse  auf.  Niemals  streue  man  Brot;  denn
es  wird  leicht  sauer  und  erzeugt  bei  den  Dögeln  Durchfall,  an  dem
die  Tierchen  elend  zugrunde  gehen.

Eine  solche  Futterstelle  kann  man  auch  auf  einem  Fensterbrett
errichten,  wenn  in  der  Nähe  hohe  Bäume  sind.  Ein  Sichtenbäumchen
oder  ein  paar  Nadelholzzweige,  an  dem  Brett  befestigt,  lochen  die  Dögel
an.  Km  Waldesrand  sind  solche  Sutterplätze  am  besten  besucht.

Für  haubenlerchen,  Berglerchen,  Zeisige,  Sinken,  Berghänflinge,
Goldammern,  Grünlinge  und  viele  andere  Singvögel,  die  auch  im
Winter  bei  uns  bleiben,  richtet  man  Sutterplätze  draußen  im  Helde
her,  wenn  möglich  an  einem  sonnigen  bhange  in  der  Nähe  von
Gehölzen.  Ist  kein  Gebüsch  vorhanden,  unter  das  man  das  Sutter
streuen  kann,  so  muß  man  den  Platz  mit  Dornästen  umstechen  zum
Schutz  gegen  Raubvögel.  Gleichsam  als  Kushängeschild,  das  den  Dögeln
sagt:  „Hier  ist  ein  Kosthaus“,  schlägt  man  dünne  Hfähle  in  die  Erde
und  bindet  Büschel  von  Dlsteln,  haferhalmen,  Sichorien  oder  Erbsranken
  daran.  hier  streue  man  alle  möglichen  Sämereien  aus,  RKbfälle