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sie  in  Klumpen  zusammensihen,  durch  brennende  Schwefelfäden,  die
man  auf  eine  lange  Stange  steckt  und  unter  das  Nest  hält.  Am
sichersten  aber  ist  es,  daß  man  sie  mit  Fausthandschuhen  an  den
Bäumen  zerdrückt.  Das  Weibchen  des  Frostspanners  kann  nicht
fliegen.  Wenn  es  darum  im  Oktober  und  November  den  Baum
hinaufkriecht,  um  seine  Eier  zu  legen,  so  ist  das  eine  günstige  Gelegenheit,
  das  Tier  zu  fangen.  An  einer  glatten  Stelle  legt  man
recht  dicht  und  fest  einen  Klebegürtel  um  den  Baum.  Den  kann
man  sich  selbst  machen.  Man  schneidet  aus  Pergamentpapier  einen
10  em  breiten  Streifen  und  Überstreicht  ihn  mit  einer  Masse,  die  gut
und  lange  klebt.  Diese  stellt  man  folgenderweise  her.  Man  mischt
je  einen  Teil  Schweineschmalz,  Harz  und  Terpentin  mit  5  Teilen
Rüböl,  kocht  es  und  rührt  es  gut  durcheinander.  Von  Zeit  zu  Zeit
muß  man  den  Gürtel  erneuern.  Wer's  aber  noch  bequemer  haben
will,  kann  sich  den  sogenannten  Brumataleim  kaufen.  Der  behält
seine  Klebefähigkeit  die  ganze  Zeit  hindurch.  Die  Naupen  des  Apfelwicklers,
  die  sich  unter  den  Rindenschuppen  verpuppen,  tötet  man,
indem  man  die  abgestorbene  Rinde  gründlich  abkratzt  und  verbrennt,
wodurch  nebenbei  auch  eine  Menge  Apfelblütenstecher  vernichtet  wird,
wenn  man  das  Abkratzen  schon  im  Januar  besorgt.  Dann  streicht
man  den  Baum  mit  Kalk  an,  dem  man  etwas  Ruß  zugesetzt  hat.
Auch  darf  man  die  wurmstichigen  Früchte  nicht  unter  dem  Baume
liegenlassen.  Wenn  man  Blutläuse  am  Baume  findet,  muß  man
schnell  bei  der  Hand  sein.  Der  Baum  wird  mit  einer  scharfen
Bürste  gebürstet,  die  man  in  eine  Abkochung  von  Soda  und  Alaun
oder  in  eine  Mischung  von  1  Liter  Wasser,  32  Gramm  Schmierseife
und  60  Gramm  Fuselöl  getaucht  hat.  Noch  einfacher  ist  heiße  Seifenlauge,
  der  man  Petroleum  zugesetzt  hat.

Alle  diese  Mittel  aber  müssen  rechtzeitig  angewandt  werden.
Darum  hat  ein  kluger  Mann  seine  Obstbäume  stets  im  Auge
und  ist  schnell  bei  der  Hand,  wenn's  not  tut.  Die  Obstbäume  sind
ihm  dankbar  dafür  und  lohnen  es  ihm  durch  gesunde  Früchte  und
reichliche  Ernte.

153.  Dom  Nirschbaum.  Don  Ferdinand  Abenarius.
Un  sagt,  was  ist  im  Kirschenbaum?
In  seinen  Schlaf  Kkam's  wie  ein  Traum,
In  seiner  Rder  regt  sich's  leis,
In  seinen  ästen  bewegt  sich's  leis,
5  Noch  eine  einzige  laue  Nacht,