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fallen  leicht  brennende  Kohlenteilchen  in  die  Röhre,  wodurch  die
aufsteigenden  Gase  entzündet  werden  können.  Am  ungefährlichsten
ist  es,  wenn  man  recht  kräftig  über  die  Offnung  bes  Zylinders
hinwegbläst.

Eine  Entzündung  der  Gase  im  Behälter  kann  auch  stattfinden
durch  deren  Heraustreiben  beim  Eingießen  von  frischem  Petroleum.
Daher  darf  man  nie  während  des  Brennens  Petroleum  nachgießen.
Selbst  beim  raschen  Hinundherbewegen  der  Lampe,  wenn  man  sie
3.  B.  von  einem  Zimmer  ins  andere  trägt,  kann  die  Flamme  nach
unten  schlagen  und  eine  Explosion  verursachen.  Also  auch  hierbei
verfahre  man  vorsichtig.

Beim  Putzen  fallen  meist  Dochtteilchen  auf  die  Brandrohrplatte
hinab.  Diese  sind  stets  mit  Papier  oder  einer  Feder  zu  entfernen,
da  sie  sich  sonst  durch  einen  Funken  entzünden  und  den  Petroleumbehälter
  mit  seinen  Gasen  erhitzen,  was  wieder  zur  Explosion  führen
kann.  Ebenso  müssen  die  Luftlöcher  in  dem  durchbrochenen  oberen
Teile  stets  sauber  geputzt  werden,  weil  durch  ihre  Verstopfung  eine
gefährliche  Erhitzung  der  oberen  Brennerteile  eintritt.

Die  sorgfältige  Reinigung  ist  der  beste  Schutz  vor  schädlicher
Gasentwicklung  und  vor  Explosionen.  Die  Reinigung  ist  täglich
vorzunehmen,  nicht  nur,  wenn  Petroleum  nachgegossen  werden  muß;
sie  wird  am  besten  von  der  Hausfrau  überwacht.  Auch  ist  es  von
Vorteil,  jeden  Tag  Petroleum  nachzufüllen,  da  die  Leuchtkraft  des  im
Behälter  verbleibenden  Petroleums  allmählich  abnimmt.

Sitzt  man  an  den  langen  Winterabenden  mehrere  Stunden  im
Zimmer  bei  künstlicher  Beleuchtung,  so  muß  man  die  Binnenluft
durch  Zufuhr  guter  Außenluft  erneuern  und  verbessern.  Die  Beleuchtung
  verbraucht  fortwährend  Sauerstoff,  verzehrt  also  den  wichtigsten
  Bestandteil  der  Atmungsluft.  Ein  einziges  großes  Stearinlicht
  zehrt  schon  von  der  Luft  halb  so  viel  wie  ein  atmender  Mensch.
Außerdem  trägt  iede  Beleuchtung  zur  Austrocknuung  der  Luft  und
zur  Überheizung  der  oberen  Luftschichten  bei.  Sie  vermehrt  daher
die  Plage  des  heißen  Kopfes  und  der  kalten  Füße,  bewirkt  auch  bei
längerer  Dauer  übelbefinden  und  Kopfweh,  wenn  man  nicht  gelegentlich
  lüftet.

2.

Auch  das  richtige  Feueranzünden  ist  eine  Kunst,  die  gelernt
sein  will.  Bei  vielen  Hausfrauen  steht  diese  Kunst  auf  schwachen
Füßen,  und  das  Feueranmachen  ist  für  sie  eine  Arbeit,  die  sie
gern  glücklich  hinter  sich  haben.  Und  doch  ist  die  Sache  so  einfach.
Die  erste  Regel  für  ein  richtiges  Feueranmachen  heißt:  Rost  und
Aschkasten  rein!  Es  ist  ganz  natürlich,  daß  ein  Ofen  nicht  ordentlich