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brennen  kann,  wenn  er  vollgepfropft  ist  mit  Papier  und  Abfällen
aller  Art.  Schlacken  und  Papierabfälle  und  dergleichen  mehr  werden
herausgenommen.  Sodann  beginnt  man  mit  dem  Einlegen.  Zuerst
wird  zerknittertes  Papier  auf  den  Rost  gelegt.  Darauf  baut  man
einen  kleinen  Haufen  lose  übereinandergelegter  Holzspäne  auf,  oder
man  verwendet  Lohkuchen  oder  Torf,  den  man  in  Stücke  zerbröckelt.
Dann  legt  man  die  aus  dem  Ofen  genommenen  noch  unverbrannten
Kohlenstücke  und  einige  trockene  frische  Kohlen  oder  einige  Briketts
lose  darauf  und  zündet  die  Einlage  an.  Natürlich  müssen  alle  Ofenklappen
  geöffnet  sein,  damit  der  Luftdurchzug  kräftig  ist.  Später,
wenn  das  Feuer  gut  brennt,  kann  man  ihn  nach  Belieben  regeln
und  danach  die  Klappen  einstellen.

Die  meisten  Fehler  beim  Feueranmachen  werden  dadurch  begangen,
  daß  die  Hausfrau  zuviel  Brennmaterial  verwendet.  Der  zu  vollgepfropfte
  Ofen  zieht  nicht,  und  in  den  allermeisten  Fällen  raucht
er  und  füllt  das  Zimmer  mit  beizendem  Qualm.  Natürlich  muß  er
von  neuem  ausgenommen  und  angelegt  werden.  Also  doppelte  Arbeit
und  vermehrter  Materialverbrauch.  Bisweilen  kommt  es  allerdings
auch  vor,  daß  das  Feuer  troßzrichtigen  Einlegens  nicht  brennen  will;
der  Ofen  hat  keinen  Zug,  wie  die  Hausfrau  sagt.  Es  liegt  zum
Teil  daran,  daß  der  Kamin  nicht  genügend  gefegt  ist;  mitunter  ist
er  zu  niedrig,  und  der  Wind  schlägt  hinein;  er  muß  dann  erhöht
werden.  Oft  auch  brennen  die  Ofen  schlecht,  wenn  die  Sonne  auf
den  Schornstein  scheint.  Im  Schornstein  bleibt  dann  eine  kalte
schwere  Luftsäule  stehen,  da  nur  die  obere  Luftschicht  erwärmt  wird.
Die  feuchtkalte  Luft  hat  das  Bestreben,  nach  unten  zu  fallen  und
den  Rauch  ins  Zimmer  zurückzuschlagen.  Man  kann  dem  Übelstand
abhelfen,  indem  man  eine  Handvoll  Salz  in  das  Feuer  wirft.  Man
hüte  sich  aber,  Petroleum  zu  benutzen,  dessen  Gebrauch  mitunter
zum  Erwärmen  der  Schornsteinluft  angeraten  wird.  Die  Gefahren
sind  so  groß,  daß  sich  der  Gebrauch  nicht  rechtfertigen  läßt.  ·

170.  Vorsicht  im  Umgang  mit  Feuer  und  Licht.

Streichhölschen  und  andere  leicht  brennbare  Gegenstände,  wie
Pulver  und  Spiritus,  sind  kein  Spielzeug  für  Kinder.

Kinder  sollen  gefundene  Streichhölzchen  sofort  den  Eltern  geben
und  kleinen  Kindern,  die  sie  mit  Streichhölzchen  spielen  sehen,  diese
freundlich  sortnehmen.

Eigenmächtig  darf  kein  Kind  ein  Streicholz  benußen;  braucht
es  eins  mit  Erlaubnis  der  Eltern,  so  soll  es  das  Hölgzchen  nicht
wegwerfen  oder  liegenlassen,  solange  es  noch  brennt  oder  glimmt.