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unlösliche  Stoffe  in  unsern  Speisen,  wie  Hülsen,  Schalen,  Körndchen,
  Blätter,  erschweren  das  Eindringen  des  Magensaftes  und
bindern  dadurch  die  Verdauung.  Sehr  fette  Speisen  werden
ebenfalls  weniger  verdaulich,  sobald  das  flüssige  Fett,  das  vom
wässerigen  Magensafte  nicht  durchdrungen  werden  kann,  eine
Art  Hülle  rings  um  die  löslichen  Nahrungsstoffe  bildet.  Trinkt
man  Milch  langsam  in  kleinen  Schlückeen,  und  ißt  man  dazwischen
Brot,  so  gerinnt  sie  im  Magen  nur  in  ganz  kleinen  Mengen
und  wird  dann  für  den  Magensaft  leichter  durchdringlich  und
löslich.  Dagegen  bildet  sich  beim  schnellen  Trinken  größerer
Mengen  Milch  im  Magen  eine  käsige  Masse,  die  für  den  Magensaft
  schwer  zu  lösen  ist.  Aus  diesen  wenigen  Zeispielen  wird
man  schon  erkennen,  daß  auf  das  „Wie“  beim  Essen  und  Trinken
  viel  ankommt.

176.  Sprichwörter  über  Essen  und  Trinken.

1.  Trink  und  iß,  Gott  nicht  vergiß!

2.  Hausmannskost  ist  die  beste.

3.  Hunger  ist  der  beste  Noch.

4.  Salz  und  Brot  macht  die  Wangen  rot.

5.  Allzuviel  ist  ungesund.

6.  Wenn's  am  besten  schmeckt,  soll  man  aufhören.

7.  Cauter  gute  Bissen  verderben  den  Magen.

8,.  Wohlgeschmack  bringt  Bettelsack.

9.  Feite  Uüche  macht  magern  Beutel.

10.  Aus  einem  reichen  Schlecker  wird  ein  armer  Cecker.

II.  Man  ißt,  um  zu  leben,  und  lebt  nicht,  um  zu  essen.

12.  Iß  und  trink  mit  Ma#½  und  Freuden;  Übermaß  muß  Schmerzen
  leiden.

15.  Halte  Maß  in  Speis'  und  Trank,  so  wirst  du  alt  und  selten
krank.

14.  Besser  einen  Tag  gefastet  als  den  Magen  überlastet.

177.  Von  unserer  Gesundheit.  ·
Von  Franz  Mohaupt.

as  kostbarste  irdische  Gut  ist  die  Gesundheit.  Wenn  dieser

Satz  wahr  ist  —  und  er  ist  es  —,  dann  muß  uns  das

Leben  und  Treiben  so  mancher  Menschen  ganz  pudelnärrisch

erscheinen.  Viele  Menschen  wissen  ganz  genau,  wie  ein  Löwe,
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