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Eine  der  ärgerlichsten  Folgen  schlechter  Zähne  ist  der  unangenehme
  SFäulnisgeruch,  der  den  Atem  verpestet.  Durch  übeln  Mundgeruch
  hat  schon  manches  junge  Mädchen  sich  lästig  gemacht,  und
sirhee  junge  Mann  hat  seine  gesellschaftliche  Stellung  dadurch  vererzt.

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Wer  die  Zahnverderbnis  wirksam  bekämpfen  will,  muß  vor
allem  für  eine  naturgemäße,  nährsalzreiche  Nahrung  sorgen,  damit
die  Sähne  die  für  ihren  Aufbau  erfordeklichen  Stoffe  reichlich  im
Blute  vorfinden.  Dazu  dienen  Milch,  Eier,  Obst,  grüne  Gemüse  und
als  Getränk  halbreiches  Trink-  oder  Mineralwasser.  Jede  überfütterung
  mit  Sleisch,  Kartoffeln  und  weichen  Mehlspeisen  muß  vermieden
werden.  Das  billigste  und  beste  Nahrungsmittel  ist  und  bleibt  hartes
  Brotl  Jeder  Nahrungsbissen  sollte  dreißig=  bis  vierzigmal  gekaut
werden,  ehe  man  ihn  hinabschlucht.  Wer  schon  in  frühester  Kindheit
seine  Nauwerhzeuge  kräftig  gebraucht,  dessen  Zähne,  Nieferknochen,
Kaumuskeln  und  Speicheldrüsen  bilden  sich  zu  einem  hohen  Grade
von  Dollkommenheit  aus.  Zuch  beim  Erwachsenen  erhält  das  ausgiebige
  Kauen  von  hartem  Brote  das  Sahnfleisch  gesund  und  reinigt
die  zähne  besser  als  Zahnbürste  und  Mundwasser.

Das  Endziel  jeder  Mundpflege  heißt  peinlichste  Lauberkeit.
Der  Jahnleidende  säubert  seine  Mundhöhle  mit  hilfe  von  Sahnbürsten,
Sahnstochern  und  Spülungen.

Suerst  spüle  man  den  Mund  aus,  um  die  gröbsten,  lose  sitzenden
  Speisereste  zu  entfernen.  Dann  befeuchte  man  die  Bürste,  nehme
einen  Schluch  blutwarmer  Spulflüssighkeit  in  den  Mund,  beiße  die
Schneidekanten  der  Vorderzähne  aufeinander  und  putze  dle  Rußenflächen
  der  Sähne  bei  geneigtem  Nopfe  vorwiegend  in  senbrechter
Richtung  auf  und  ab.  Uun  öffne  man  den  Mund  recht  weit  und
bürste  auch  die  Innenflächen  und  Nauflächen  der  zähne  sorgsam  ab.
Uachdem  die  Zähne  gereinigt  sind,  kommt  die  Mundschleimhaut  und
die  Oberfläche  der  Zunge  an  die  Reihe.  Es  schadet  nichts,  wenn  die
Schleimhaut  anfangs  etwas  blutet.  Durch  die  sanfte  Massagebehandlung
  mit  einer  mittelweichen  Zahnbürste  wird  das  Sahnfteisch  bald  so
sehr  gehräftigt,  daß  es  an  den  Sähnen  straff  anliegt.  Während  des
Bürstens  an  den  verschiedenen  Stellen  des  Mundes  sollte  man  stets
einen  Schluck  Spülwasser  im  Munde  behalten,  damit  der  abgebürstete
Schmutz  von  dem  Wasser  ausgenommen  und  mit  ihm  ausgespien
werden  kann.  Wenn  man  langsam  mit  dem  Munde  TLuft  einzieht,
den  Nopf  entsprechend  neigt  und  eine  hleine  Bürste  benutzt,  dann  gekun
  es  schlleßlich  jedermann,  unter  steter  Mundwasserbefeuchtung  zu

ten.