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führt  den  Namen  Gestell.  Er  ist  durch  die  Herdsohle  nach  unten  verschlossen.
  An  der  vorderen  Seite  des  Gestells  befindet  sich  der  Wallstein,
über  dem  die  mit  Lehm  verhlebte  Kbstichöffnung  angebracht  ist.
Der  Hochofenprozeß  dient  zur  Erzeugung  des  Roheisens.  Er
hat  den  3weck,  den  Sauerstoff
aus  dem  Erz  zu  entfernen  und
die  Beimengungen  der  Erze,
wie  Ton  und  Kieselsäure,  als
Schlachen  abzusondern.“

Don  unserm  Standpunkte
aus  können  wir  die  „Beschikkung"
  des  Ofens  recht  gut  beobachten.
  Unaufhörlich  rasseln
die  Wagen  über  die  Plattform.

Einige  sind  mit  Erzen,  andere
A-  Schecht  mit  Kokhs  oder  Suschlag  ge-=
  RKast  füllt,  der  den  Schmelzprozeß
E#  Usstan  erleichtern  soll.  Klle  kippen
Gicht  ihren  Inhalt  in  den  geöffneten
——  Trichter  der  Gicht  hinein.  So-—us
  bald  der  (richter  sich  hebt,
a.  Neißwiad:  entweichen  unter  brausendem
leltung  Flammenschlag  schwefelhaltige
ie  Dämpfe,  und  die  eingeschüt-1
  =  derüst.  teten  Erze  und  Brennmateria-K.
  Gusab’uh-  lien  poltern  in  den  unersättruns
  lichen  Schlund  hinab.
Die  fauchenden  Gase  zeu-"

  gen  von  der  unheimlichen
Ein  Hochofen,  Längsschnitt.  Kraft,  die  in  dem  Bauche  des
Ofens  arbeitet.  Früher  überließ  man  die  Gase  dem  Splel  der  Winde,
heute  werden  sie  durch  ein  Rohr,  das  über  dem  Trichter  angebracht
ist,  aufgefangen  und  durch  3weigrohre  in  die  Tiese  geleitet.  hier
werden  sie  in  den  Kammern  der  sogenannten  Winderhitzer  verbrannt
oder  zum  Betriebe  der  Gebläsemaschinen  verwendet.  Das  sind  gewaltige
  Maschinen,  die  atmosphärische  Luft  aufsaugen  und  durch  große
Rohrleitungen  zu  den  Winderhitzern  pressen.  In  diesen  wird  die  TLuft
durch  das  glühendheiße  Mauerwerk  auf  600  bis  800°  C  erhitzt  und  sodann
  von  unten  in  den  hochofen  hineingeblasen.  Die  hochofenanlage
der  Rheinischen  Stahlwerke  besitzt  22  Winderhitzer,  die  ihre  Luft  von
Dampf-  oder  5  Gasgebläsemaschinen  erhalten;  die  Maschinen  arbeiten
mit  einer  Gesamtkraft  von  33000  Pferdeflärken.