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älteste  Sohn  einige  Schwürmer  und  Frösche  los,  die  krachend
und  zischend  und  unendlichen  Jubel  erregend  umherfahren,  und
zu  guter  Lett  steigen  auch  noch  ein  paar  Raketen  in  die  Abendluft.
  Unter  Gesängen  geht  es  nun  heimwärts;  die  Leserinnen
tragen  ihre  Büttchen  auf  dem  Kopf  oder  unter  dem  Arme.
Nur  darf  niemand  sich  einbilden,  sie  sähen  schmuck  aus;  vielmehr
  sind  die  Gewänder  feucht  und  bespritzt,  die  Schuhe  kotig,
Gesicht  und  IHände  klebrig  und  schwarz.

Die  Straßen  des  Städtchens  aber  sind  vollgestopkt  mit  heimkehrenden
  Lesern  und  Fuhrwerken  aller  Art,  die  den  Erntesegen
  heimbringen.  Und  so  geht  das  nun  wochenlang  fort:  es
ist  ein  Leben  und  Wogen,  wie  es  eben  nur  einmal  im  Jahre
hier  stattindet  —  wenn  es  „Herbst“  ist,  das  aber  seinen  Höhepunkt
  erst  erreicht  in  einem  guten  und  reichen  Weinjahr.

208.  Der  freie  deutsche  Uhein.
Von  Millotlaut  Verker.
Sie  sollen  ihn  nicht  haben,
Ven  frrien  deutschen  Rhein
—  Ob  sie  mie  gier'ge  Naben
Sich  heiser  danach  schrein  —,

2.  Solang  er  ruhig  wallend
Sein  grünes  Uleid  noch  trägt,
Solang  ein  Ruder  schallend
Au  seine  Wogen  schlägr.

3.  Sir  sollen  ihn  nichr  haben,
Den  freien  deutschen  Uhein,
Solang  sich  Derzen  laben
An  seinem  Feuerwein;

4.  Solang  in  seinem  Strome
MNoch  fest  die  Felsen  stehn;
Holang  sich  hohe  Wome
In  seinem  Spiegel  sehn!

5.  Sie  sollen  ihn  nicht  haben,
Den  frelen  deutschen  Ahein,
Solang  dort  Rühne  l#naben
Sich  froh  den  Wasfen  meihn;