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tungen  vom  Adler  aus  den  Stein  unmkränzen,  bilden  den  Abschluß
dieses  Sockels.  Der  folgende  Fries  trägt  das  Eiserne  Kreuz
und  die  bedeutungsvollen  Worte:

„Zum  Andenken  an  die  einmütige  siegreiche  Erhebung
  des  deutschen  Volkes  und  an  die  Wiederherstellung
des  Deutschen  Reiches  1870/1871.“

Das  auf  diesem  Sochel  angebrachte  Seitenrelief  „Abschied  der
Krieger“  ist  von  ergreifender  Wirnung.  Vor  einer  schindelgedeckten
  Hütte  am  Fuße  des  hochragenden  Watzmann  im  bayrischen
Hochlande  sagt  ein  stattlicher  BReiter,  der  treuen  Mutter  die  Hand
reichend,  ein  letztes  Lebewohl.  Segnend  ruht  die  Hand  des  Vaters  auf

Abschied  der  Krieger.

dem  Haupte  des  scheidenden  Sohnes,  dessen  Antlitz  ernsten  Schmerz
und  männliche  Entschlossenheit  bei  tiefer  Betrübnis  ausdrückht;  zu
Fuße  schmiegt  sich  der  treue  Freund  des  Scheidenden  und  nun  alleinige
  Schutzwart  der  Eltern,  der  Hund  des  Hauses,  an  den  jugendlichen
  Krieger.  Neben  dieser  Gruppe  scheidet  tränenden  Auges  ein
liebendes  Brautpaar.  Der  Krieger  mit  männlichem  Antlitz  zeigt  die
Ausrüstung  eines  preußischen  Infanteristen;  die  jugendliche  schlanke
Gestalt  des  Mädchens  lehnt  trauernd  das  Haupt  an  des  Geliebten
Schulter:  aus  letzter  Umarmung  reißt  sich  der  Jüngling  los  —  ein
Abschied  vielleicht  fürs  Leben.  Weiter  steht  ein  Landwehrmann  aus
hohem  Norden,  der  im  Frieden  so  oft  Wind  und  Wetter  auf  den
Wogen  des  Meeres  getrotzt  haben  mag,  wie  die  aufgehängten  Aetze

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