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Anfang  des  vierten  Jahrhunderts  zur  Staatsreligion  erhob,  war  es
an  der  Mosel  schon  längst  bekannt  und  verbreitet.

Der  blühende  Zustand,  in  den  die  Römer  das  trierische  Land
gebracht  hatten,  war  nicht  von  sehr  langer  Dauer.  Im  Beginn
des  fünften  Jahrhunderts  hatte  das  Land  zwei  furchtbare  Einsälle
  der  Franken  zu  erdulden,  durch  die  die  Gegend  so  verwüstet
und  der  römische  Besitz  so  unsicher  wurde,  daß  der  Statthalter  seinen
Sitz  von  Trier  nach  Arles  im  heutigen  Frankreich  verlegen  mußte.
Um  die  Mitte  des  fünften  Jahrhunderts  fiel  Trier  in  die  Gewalt
der  Franken,  unter  deren  Herrschaft  der  herrliche  Anban  des  Mosellandes
  und  die  Bildung  und  Gesittung  seiner  Bevölkerung  für  längere
  Zeit  sehr  zurückging.

263.  Das  Grab  im  Busento.
Von  August  Grol  von  Plaoten.
Tlechtuch  u#m  Busento  IIspeln  bei  Cosenza  dumpfe  lieder;
Hus  den  Wassem  schallt  es  Hntroort,  und  in  Wirbeln  klingt
es  wider.
2.  Und  den  Fluß  hlnauf,  hluunter  ziehn  die  Schatten  tapfrer  Goten,
Die  den  Hlorich  beweinen,  ihres  Volkes  besten  Toten.

3.  HlIzu  früh  und  fern  der  5Pelmat  mußten  hier  sie  ihn  begraben,
Während  noch  die  Sugendlocken  seine  Schultern  blond  umgaben.

4.  Und  am  Uker  des  Busento  reihten  sle  slch  um  die  Wette;
Um  die  Strömung  abzulelfen,  gruben  sie  ein  frisches  Bette.

5.  An  der  wogenleeren  Höhlung  wühlfen  sie  empor  die  Erde,
Senkten  fief  hlnein  den  leldinam,  mit  der  Rüstung,  auf  dem  DPferde;

6.  Dechten  donn  mit  Srde  vleder  Ihn  und  seine  stolze  Habe,
Daß  dle  hohen  Stromgewächse  wüchsen  aus  dem  Heldengrabe.

7.  Hbgelenkt  zum  zwelten  Uale,  ward  der  PFluß  herbeigezogen:
Mãchtig  in  ihr  altes  Bette  schdumten  die  Busentowogen.

8.  Und  es  sang  eln  Ehor  von  Ulännem:  „Schlaf  in  deinen
Peldenehren!
Kelnes  Römers  schnöde  Haobsucht  soll  dir  je  dos  Grab  versehren!“

9.  Sungen's,  und  die  lobgesänge  fönten  fort  im  Sotenheere;
Wälze  sie,  Busentowelle,  välze  sle  von  Ileer  zu  Meeret